Die Burgruine Hauneck steht im hessischen (Deutschland) Landkreis Hersfeld-Rotenburg in der Gemeinde Haunetal oberhalb des Ortsteils Neukirchen auf dem 524 m hohen Stoppelsberg.
Bergfried burg hauneck.jpg von Burg Hauneck auf den Basaltsäulen des Stoppelsberges]]
Im Jahre 1397 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung der Burg, als der Landgraf von Hessen Heinrich I. die Burg eroberte und teilweise zerstörte. Heinrich von Haun schloss 1409 mit Johann von Hessen (der Halbbruder von Otto I. von Hessen) einen Kaufvertrag, womit die Burg vollständig in hessischen Besitz wechselte.
Die zweite Zerstörung erfolgte 1469 durch die Herren von Buchenau (der Ort Buchenau ist heute ein Ortsteil von Eiterfeld). Im Auftrag der Landgrafen von Hessen-Marburg wurde die Burg von 1483 bis 1490 vom Festungsbaumeister Hans Jakob von Ettlingen,wieder aufgebaut. Sie wurde der Sitz eines Amtmannes der durch das Haus Hessen-Marburg entsendet wurde. Dieser Amtssitz wurde 1560 nach Holzheim (heute ein Ortsteil von Haunetal) verlegt.
In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Burg, bis die Ruine am 1. August 1981 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden musste. Die gesicherte Ruine wurde mit begehbarem Bergfried am 20. Mai 1982 wiedereröffnet. Auf dem Bergfried befindet sich ein trigonometrischer Punkt.
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