Die Burg Elberfeld war ein befestigtes Gebäude in Elberfeld, heute Stadtteil von Wuppertal.
Die im Anschluss an die Burg entstandene Siedlung "Freiheit" entwickelte sich aus einer Burgmannensiedlung. Zunächst muss man von einer Siedlung für Hörige ausgehen, dann von Ministerialien als Bewohnern. Im späten Mittelalter emanzipierte sich das Gemeinwesen und entwickelte ein dynamisches Eigenleben mit eigener Wirtschaft, hauptsächlich das Bleichergewerbes. Die Siedlung besaß, wie ihre Bezeichnung schon verrät, ein gewisses Maß an Steuerbefreiung uns Selbstbestimmung.
Am 18. April 1536 fielen Freiheit und Burg einem Brand zum Opfer. Verursacht wurde das Feuer durch ein brennendes Strohdach in der Freiheit, versehentlich ausgelöst von einem gewissen Eckhardt Wichelingshaußen, der eine brennende Lunte unbeaufsichtigt liegen ließ. Die bürgerliche Siedlung wurde schnell wiederaufgebaut, die Burg dagegen blieb verfallen. 1603 ebnete man ihr Gelände ein, parzellierte und verkaufte es 1605. Dabei entstand ein Häuserblock, der einige Zeit als Burg bezeichnet wurde. Noch heute erinnern die Straßen „Turmhof“ und „Burgstraße“ an die vergangene Geschichte. Ob der Straßenname „Wall“ auf die Burg- oder die Stadtbefestigung zurückzuführen ist, ist unklar. Das ehemalige Elberfelder Rathaus, das heute das Von-der-Heydt-Museum beherbergt und seine Vorgängerbauten wurden außerdem im Burgbereich errichtet. Der historische Verwaltungsort behielt so seine Funktion über Jahrhunderte, bis das neue Elberfelder Rathaus am Neumarkt im Jahre 1900 eingeweiht wurde.
Siehe auch: Elverfeldt (Adelsgeschlecht)
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"Burg Elberfeld".
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