| Gesamtlänge | 134 km |
| Bundesland | Bayern |
| Übergang in die B 11 |
Die A 92 ist momentan der wichtigste Verbindungsweg zwischen München und den osteuropäischen Ländern wie Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Nach Fertigstellung der A 94 (München-Passau) wird sich ein Teil der Verkehrslast nach Osteuropa auf diese Autobahn verlagern.
Im circa 60 Kilometer langen Teilstück zwischen Landshut und Plattling ist die A 92 eine der wenigen Autobahnen in Deutschland mit sehr niedrigem Verkehrsaufkommen. Dies ist auch der Grund dafür, dass die A 92 zum Teil als Teststrecke vom BMW-Werk in Dingolfing benutzt wird. Man bemerkt das unter anderem an dem deutlich besseren Straßenbelag im Umkreis von Dingolfing. Nicht selten begegnet man BMWs, die erst einige Monate später auf den Markt kommen.
Die erste Konzeption zum Bau einer Autobahn an der Isar entlang erfolgte Ende der 1960er Jahre. Begonnen wurde mit dem Ausbau der Bundesstraße 11, u.a. mit dem Bau einer Umgehung für Wallersdorf. 1969 wurde die Trasse München-Deggendorf in den Ausbauplan für Bundesfernstraßen als Autobahn A 120 aufgenommen. Bis 1970 war schon ein kleines Stück von 5 km Länge der Autobahn um Wallersdorf fertiggestellt, die so genannte „5-Minuten-Autobahn“.
Das letzte größere Teilstück zwischen Dingolfing und Wallersdorf, 21 Kilometer lang, wurde erst 1988 fertiggestellt.
Ursprünglich war geplant, die A 92 über ihr jetziges Ende bei München-Feldmoching hinaus bis zur Landshuter Allee zu verlängern, wo sie Anschluss an die Münchner Stadtautobahn A 999 gehabt hätte. Diese Planung wurde aber später zurückgestellt und nicht verwirklicht.
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"Bundesautobahn 92".
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