| Gesamtlänge | 283 km (im Bau: 18 km) | |
| Bundesländer | Bayern Baden-Württemberg | |
| AB-AS-blau-links.svg | (9) | Gärtringen |
| AB-AS-blau-links.svg | (27) | Gärtringen |
Zwischen Kreuz Weinsberg und dem Dreieck Leonberg ist die schon 1938 und 1940 fertig gestellte A 81 dem Verkehrsaufkommen entsprechend schon in den 70er Jahren - mit Ausnahme des Abschnitts vor Leonberg, dessen dreispuriger Ausbau bis in die 90er Jahre warten musste - dreispurig ausgebaut worden. Im Rahmen des Ausbaus wurde ein ca. 2,5 Kilometer langes Teilstück zwischen Ilsfeld und Mundelsheim verlegt. Die alte Trasse wurde erst 2003 renaturiert und ist jetzt noch erkennbar. Teilweise wird sie als Feldweg genutzt.
Südlich der Anschlussstelle Pleidelsheim gilt ein Tempolimit 120 km/h, da hier der Verkehr insbesondere durch Pendler im Großraum Stuttgart besonders dicht ist.
Außer der Neckarbrücke bei Pleidelsheim gibt es keine bemerkenswerten Brücken der A81 zwischen Heilbronn und Stuttgart, allerdings sind einige Überführungen architektonisch interessant.
Der ehemalige Engpass Engelbergtunnel (zwei zweispurige Tunnels mit steilen Anfahrten) bei Leonberg wurde 1999 durch einen neu gebauten jeweils dreispurigen Basistunnel beseitigt. Insbesondere der Lkw-Verkehr profitiert davon, da die Fahrzeuge den Berg teilweise mit 20 km/h bis 40 km/h hinauf kriechen mussten, wodurch die Autobahn effektiv einspurig wurde.
Ursprünglich war geplant, die A 81 von Leonberg aus vorbei an Renningen und Magstadt bis Gärtringen weiterzubauen. Nach langjährigen Kontroversen des Landes und der Anliegergemeindenhttp://www.autobahn-online.de/ehem/a81.html wurde diese Planung jedoch aufgegeben. Stattdessen führt der Umweg über die A 8 zum Kreuz Stuttgart. Ab hier führt die 1978 fertig gestellte Fortsetzung der Stadtautobahn A 831 als A 81 über Sindelfingen/Böblingen nach Gärtringen.
AusfahrtGaertringen 060205 p1040210a.jpg Dort erinnert eine Autobahnabfahrt nach links (bei nördlicher Fahrtrichtung) an das einst geplante Vorhaben, ein Autobahnkreuz zu errichten. Die für dieses Autobahnkreuz nötigen Brücken und Rampen wurden alle schon in den 70er Jahren erbaut. Von diesem Autobahnkreuz sollte
A81-gaertringen.jpgAuf den Bau der beiden letztgenannten Autobahnen wurde jedoch verzichtet. Auf den Rampen nach Südwesten wurde bereits beim Bau ein Anschluss zur Bundesstraße 14 errichtet, auf den Rampen nach Norden in den 90er Jahren ein weiterer Anschluss an das Straßennetz. Die Links-Ausfahrt kam dadurch zustande, dass die für die durchgehende Nord-Süd-Autobahn vorgesehene Trasse stattdessen als Anschlussrampe Funktion fand, und umgekehrt die als nachrangig geplante A 831 die Funktion der A 81 übernahm.
Zwischen dieser kuriosen Abfahrt und der Anschlussstelle Herrenberg unterquert die A81 den Schönbuch durch den Schönbuchtunnel. Im weiteren Verlauf über Rottweil bis zum Kreuz Singen (Hohentwiel) und weiter bis Gottmadingen/Hilzingen in der Nähe der Schweizer Grenze gibt es zahlreiche bemerkenswerte Brücken, wie die 130 Meter hohe Neckartalbrücke bei Horb am Neckar.
Von Schweizer Seite ist, um einen Anstieg des Transitverkehrs zu verhindern, keine Anbindung an die A 4 bei Schaffhausen vorgesehen.
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"Bundesautobahn 81".
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