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(Zweispurig, zweite Fahrbahn im Bau)

Gesamtlänge 945 km (im Bau: 18 km)
Bundesländer Schleswig-Holstein
Hamburg
Niedersachsen
Hessen
Bayern
Baden-Württemberg
Bayern
M50 Dänemark
B 179 Österreich
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Die Bundesautobahn 7 (Abkürzung: BAB 7) – Kurzform: Autobahn 7 (Abkürzung: A 7) – ist mit derzeit 945,6 Kilometern die längste deutsche Autobahn. Sie führt als Nord-Süd-Achse von der dänischen Grenze in Ellund durch Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und wieder Bayern bis an die österreichische Grenze bei Füssen.

Verlauf


E45-graense-Flensborg.jpg Auf der Strecke zwischen Flensburg und Hamburg folgt sie dem historischen Ochsenweg und kann hinsichtlich der Bedeutung als Handelsroute von Skandinavien nach Süden als seine Nachfolgerin bezeichnet werden. Zwischen den Anschlusstellen Tarp und Jagel ist die Autobahn auf zwei Abschnitten als Notlandeplatz für militärische Zwecke ausgebaut.

Zwischen der Landesgrenze Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck kann auf der Fahrbahnseite Richtung Norden bei Bedarf der Standstreifen als dritte Spur mit Hilfe einer Verkehrsbeeinflussungsanlage freigegeben werden. Dies wird vor allem an den Wochenenden im Sommer genutzt, um Staus aufgrund des Reiseverkehrs Richtung Dänemark zu vermeiden.

Elbtunnel Nordeinfahrt.jpg In Hamburg wird die Elbe im neuen Elbtunnel unterquert, der sich trotz seiner acht Spuren häufig als Nadelöhr zeigt. Der Verkehr wird in einem Bereich bis zu 20 Kilometer vor den jeweiligen Tunneleinfahrten von der rund um die Uhr besetzten Tunnelbetriebszentrale überwacht und gesteuert. Direkt an den Elbtunnel anschließend passiert die Autobahn über mehrere Kilometer in 6 bis 8 Metern Höhe aufgeständert den Hamburger Hafen, bis sie etwas südlicher die Harburger Berge erreicht.

In der Lüneburger Heide verlaufen beide Richtungsfahrbahnen an zwei Stellen, nämlich zwischen den Ausfahrten Soltau-Ost und Bispingen sowie südlich der Anschlussstelle Westenholz in einem ungewöhnlich großen gegenseitigen Abstand.

Zwischen Soltau-Ost und dem Autobahndreieck Walsrode gibt es nur 2 Fahrspuren pro Richtung, was bei der Ferienreisewelle häufig zu Staus führt. Auch in diesem Bereich gibt es seit dem Sommer 2005 eine Verkehrsbeeinflussungsanlage, durch die der Standstreifen als dritte Fahrspur freigegeben werden kann. Zwischen dem Autobahndreieck Hannover-Nord und dem Autobahnkreuz Hannover-Ost ist die Fahrbahn auf 6 Spuren verbreitert worden. Auch der Abschnitt zwischen Dreieck Salzgitter und Göttingen soll sechsspurig ausgebaut werden. Von Göttingen bis zum Hattenbacher Dreieck ist die A 7 bereits sechsspurig ausgebaut. Zwischen Hann. Münden / Hedemünden und Hann. Münden / Lutterberg wird mit der 422 m langen Werratalbrücke die Werra in rund 60 m Höhe überquert. Zwischen der Anschlussstelle Kassel-Ost, die mit Fertigstellung der Verlängerung der A 44 von Kassel nach Eisenach zum Dreieck umgebaut werden wird, und dem Dreieck Kassel-Süd ist ein Ausbau auf 8 Spuren geplant.

Zwischen Bad Windsheim und Feuchtwangen durchquert sie den westlichen Bereich der Frankenhöhe und zwischen Aalen und Ulm den östlichen Bereich der Schwäbischen Alb. Zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen mussten mit dem Virngrundtunnel, sowie zwischen Aalen/Westhausen und Aalen/Oberkochen mit dem Agnesburgtunnel, zwei Tunnelbauwerke errichtet werden. An den Agnesburgtunnel schließt sich der mehrere Kilometer lange Albaufstieg an, dessen Bau aufgrund der Mittelgebirgslage außerordentlich aufwändig war.

Etwa 15 km nördlich des Autobahnkreuzes Memmingen befindet sich in Fahrtrichtung Ulm die Raststätte Illertal, Deutschlands derzeit einzige Kunstraststätte. Sie wurde von Herbert Maierhofer aus Birkfeld (Österreich) gestaltet. Aufgrund des Spiels mit Farben und Formen sowohl bei den Außenanlagen als auch im Innenbereich wird häufig angenommen, dass sie von Friedensreich Hundertwasser entworfen wurde.

Momentan endet die A 7 bei Nesselwang. Eine Erweiterung bis zum Grenztunnel Füssen ist im Bau. Siehe Geplanter Ausbau.

Geschichte


Für den Abschnitt Bad HersfeldWürzburg (Strecke 46) entstanden in der Zeit von 19371939 diverse Brückenbauwerke. Doch erst 1968 wurde dieses Teilstück auf leicht veränderter Trasse eröffnet. Einige Brückenbauten der Strecke 46 sind im Spessart erhalten geblieben und unter Denkmalschutz gestellt.

Im „Vorentwurf zu einem Kraftwagenstraßennetz Deutschlands“ der „Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau (STUFA)“ von 1926 war eine Fernstraße Würzburg–UlmLindau vorgesehen, Detailplanungen fanden von 1935 bis 1941 statt. Erst 1969 konnten sich die Länder Bayern und Baden-Württemberg auf eine Linienführung einigen, doch erst in den 1980ern waren die Finanzmittel bereitgestellt. Nun konnte der Bau in ungewöhnlich kurzer Zeit errichtet werden.

Geplanter Ausbau


Altonaer Überdeckelung

Im Zuge der Planung der Erweiterung des Elbtunnels um eine vierte Röhre forderten die Anwohner der Hamburger Stadtteile Othmarschen und Bahrenfeld einen besseren Lärmschutz wegen der zu erwartenden Zunahme des Verkehrsaufkommens. Als Ergebnis einer Studie und vieler Verhandlungen wurde eine 3 Kilometer lange Überdeckelung der Autobahn vor der nördlichen Einfahrt des Elbtunnels vorgeschlagen. Diese sollte mit Kleingärten bebaut werden und somit dafür sorgen, dass die durch die Autobahn getrennten Stadtteile wieder zusammenwachsen. Finanziert werden sollte der Bau größtenteils durch Verkauf der bisherigen Kleingartenflächen als Wohn- und Gewerbeflächen.

Die Mittel für die Überdeckelung wurden vom Bund bereits bewilligt, und die Planung sah vor, die Bauarbeiten 2008 zu beginnen. Der aktuell in Hamburg regierende Senat (CDU) hat die Überdeckelung jedoch an eine Erweiterung der Autobahn auf acht Spuren im Stadtgebiet geknüpft, so dass ein Termin für den Baubeginn momentan ungewiss ist.

Lückenschluss bei Füssen

Im Juli 1999 wurde der Grenztunnel zu Österreich bei Füssen (Grenztunnel Füssen) eröffnet. Dieser Tunnel soll die umliegenden Gemeinden vor allem von dem hohen Verkehrsaufkommen zur Urlaubszeit entlasten. Momentan jedoch wird der Verkehr vom Autobahnende bei Nesselwang über verschiedene Strecken für PKW und LKW zum Grenztunnel geführt, was häufig zu Staus führt. Diese Lücke soll jedoch ein 15 km langes Teilstück schließen, dessen Fertigstellung für 2008 geplant ist.

Bilder vom Bau bei Füssen


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Quellen


Weblinks


Bundesautobahn | Verkehr (Schleswig-Holstein) | Verkehr (Hamburg) | Verkehr (Niedersachsen) | Verkehr (Hessen) | Verkehr (Bayern) | Verkehr (Baden-Württemberg)

Bundesautobahn 7 | Bundesautobahn 7 | Autostrada A7 (Niemcy) | A7 (motorväg, Tyskland)

 

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