Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist die zentrale wissenschaftlich-technische Institution zur Beratung der Bundesregierung und Industrie in allen geowissenschaftlichen Fragestellungen.
Sie wirkt bei der Sicherung der Versorgung mit mineralischen und Energierohstoffen mit, betreibt Rohstoff-, Georisiko- und Geoumweltforschung und berät bei Maßnahmen zur Endlagerung von radioaktiven Abfällen. Weiterhin ist die BGR Betreiberin des Nationalen Seismologischen Datenzentrums, das die Einhaltung des weltweiten Kernwaffenteststopp-Vertrages sicherstellt. Als nachgeordnete Fachbehörde untersteht sie dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Die zentrale Dienststelle des Amtes befindet sich in Hannover, es gibt drei Außenstellen in Berlin (davon wiederum ein Teil in Bonn), Erlangen (Seismologisches Zentralobservatorium) und Grubenhagen.
Die BGR berät das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMV), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Auswärtige Amt in den zentralen Beratungsfeldern:
Das BGR arbeitet mit folgenden Institutionen zusammen und vertritt in ihnen die Bundesregierung:
Die Arbeit der BGR konzentriert sich auf zahlreiche Schwerpunkte im Kontext der Geowissenschaften:
Siehe auch: Liste der deutschen Bundesämter
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