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BDS_Schuldenuhr.jpg der BRD]] Der Bund der Steuerzahler (BdSt) wurde im Jahre 1949 durch Karl Bräuer gegründet. Seine Ziele sind ein einfacheres Steuersystem, die Verringerung der Abgabenlast und die wirtschaftlichere Verwendung der Steuergelder. Er ist jedoch nicht berechtigt Steuerberatung zu leisten.

Der eingetragene Verein ist überparteilich, unabhängig und gemeinnützig und hat ca. 400.000 Mitglieder. Damit ist der BdSt nach eigenen Angaben die größte Steuerzahlerorganisation der Welt. Neben den Mitgliedsbeiträgen hat der Bund der Steuerzahler keine anderen Finanzquellen. Er besteht aus 15 eigenständigen Landesverbänden und verfügt mit dem Karl-Bräuer-Institut (KBI) über eine eigene finanzwissenschaftliche Forschungseinrichtung.

Jeweils im Herbst veröffentlicht der BdSt das Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung". Darin erhebt der Verein regelmäßig den Vorwurf, dass die öffentliche Hand jährlich 30 Milliarden Euro fehlinvestiere. Diese Zahlen basieren auf Schätzungen der Rechnungshöfe, die davon ausgehen, dass bis zu 95 Prozent aller öffentlichen Investitionen korrekt getätigt werden. Darauf basierend, geht der BdSt von einer Verschwendung von 5 bis 10 Prozent (entsprechend 30 Milliarden Euro) aus.

Der BdSt gibt an, dass seine Mitglieder zu 60 bis 70 % aus Unternehmen des gewerblichen Mittelstands bestünden, die übrigen Mitglieder seien in ihrer Mehrheit Privatpersonen.

Die Mitgliederzeitschrift „Der Steuerzahler“ erscheint monatlich mit einer Auflage von 450.000 Exemplaren.

Alle drei Jahre verleiht der Bund der Steuerzahler den Karl-Bräuer-Preis für hervorragende publizistische und wissenschaftliche Arbeiten über die deutsche öffentliche Hand. Zudem ruft er jedes Jahr den Steuerzahlergedenktag aus.

Präsident des BdSt ist Karl Heinz Däke.

Siehe auch Bund der Steuerzahler (Schweiz).

Weblinks


  • http://www.steuerzahler.de/

Politische Gruppierung | Steuerrecht | Deutsche Organisation

 

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