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Kluft_BdP.jpg]] Halstuch_BdP.jpg]] Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. (BdP) ist der größte interkonfessionelle Verband für Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland. In vielen hundert Städten und Gemeinden gibt es örtliche Gruppen, so genannte "Stämme".

In drei Altersgruppen oder Stufen (Wölflinge von 6 bis 12, Pfadfinderinnen und Pfadfinder von 12 bis 16 und Ranger und Rover ab 16 Jahren) treffen sich Mädchen und Jungen regelmäßig zu Gruppenstunden (Sippenstunden), Fahrten, Zeltlagern, Workshops, Wanderungen, und vielen anderen Freizeitaktionen.

Der BdP ist politisch und weltanschaulich unabhängig. Die Arbeit ist gemeinnützig, öffentlich anerkannt und wird ehrenamtlich geleistet. Als freier Träger der Jugendarbeit werden die Ausgaben aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und öffentlichen Zuschüssen finanziert.

Der BdP ist sowohl Mitglied im Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) als auch im Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP). Damit gehört er auch den Weltpfadfinderverbänden World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) und World Organization of the Scout Movement (WOSM) an.

Aufgrund der ähnlichen Abkürzungen wird der BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) mit kleinem „d“ häufig mit dem BDP (Bund Deutscher PfadfinderInnen) mit großem „D“ verwechselt.

Geschichte


1971 verließ nach knapp verlorener Vorstandswahl ein Teil des Verbandes den Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) und gründete den Bund der Pfadfinder (BdP). Ursache waren unüberbrückbare Differenzen über die Politisierung des BDP, die als sozialistische Unterwanderung empfunden wurde. Der Weltverband der Pfadfinderbewegung WOSM hatte signalisiert, diesen Verstoß gegen den Grundsatz der internationalen Pfadfinderbewegung, unpolitisch zu sein, nicht mehr länger zu dulden. Daraufhin löste sich im Mai 1971 der Ring deutscher Pfadfinderbünde auf. Mit der DPSG, dem vom BDP abgespaltenen Bund der Pfadfinder (BdP) sowie dem durch Zusammenschluss der drei evangelischen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände entstandenen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) gründete sich der Dachverband am 1. Januar 1973 als Ring deutscher Pfadfinderverbände neu. Dieser Dachverband war und ist notwendig für die Mitgliedschaft im Weltverband der Pfadfinderbewegung WOSM. Etwas vereinfachend war dieser Vorgang der Ausschluss des BDP aus der internationalen Pfadfinderbewegung.

1976 fusionierten der Bund der Pfadfinder (BdP) und der Bund Deutscher Pfadfinderinnen (BDP) zum Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).

Landesverbände


Der BdP ist in verschiedene Landesverbände aufgeteilt, die sich in der Regel an den Grenzen der Bundesländer orientieren.
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin-Brandenburg
  • Bremen
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Rheinland-Pfalz/Saar
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein/Hamburg
  • Thüringen

Die Landesverbände sind in unterschiedlicher Weise in den BdP integriert. Teilweise sind sie nur eine unselbstständige Untergliederung des BdP. In diesem Fall sind sie rechtlich nicht selbständig, der gewählte Landesvorsitzende ist nur Erfüllungsgehilfe des Bundesvorsitzenden. Andere Landesverbände sind eingetragene Vereine. In diesem Fall liegen alle Rechte und Pflichten beim Vorsitzenden des als e.V. eingetragenen Landesverbandes.

Weblinks


Deutsche Pfadfindergruppen

 

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