Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) ist ein überparteilicher Interessensverband von engagierten, christlichen Unternehmern und unternehmerisch Tätigen, verankert in der Katholischen Kirche.
Der BKU wurde in den Gründerjahren der jungen Bundesrepublik Deutschland unter wesentlicher Beteiligung von Joseph Kardinal Frings am 27. März 1949 in Königswinter gegründet. Der Verband hatte sich im Umfeld des "Sozialen Kreises" gebildet. Führende Menschen der Nachkriegspolitik und der Wirtschaft befassten sich mit bestimmten Themen, so zum Beispiel über die Mitbestimmung. Ziel war es beim Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft und der Errichtung einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung einen Beitrag aus christlicher Verantwortung zu leisten. Der BKU ist ein freiwilliger Zusammenschluss von katholischen Unternehmern und unternehmerisch Tätigen und versteht sich als Stimme der katholischen Unternehmer in Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche und Politik.
Zur Zeit gehören dem BKU rund 1200 Unternehmer, Selbständige, Freiberufler und leitende Angestellte in 36 Diözesangruppen an. Im Zeitalter der Globalisierung und Informationstechnologie arbeitet der BKU "an der Weiterentwicklung der Katholischen Soziallehre und der Sozialen Marktwirtschaft" mit.
Seit 2001 wird der Verband von der Bundestagsabgeordneten Marie-Luise Dött geführt. Juristisch ist der BKU ein eingetragener Verein mit Sitz in Köln und als gemeinnützig anerkannt.
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