Eishockey Eisbaeren gegen Capitals 1997 - Bully.jpg | Eishockey-Spielfeld.svg Als Bully (engl. face off) wird der Anstoß beim Eishockey bezeichnet.
Er erfolgt zu Spielbeginn im Mittelkreis, nach Spielunterbrechungen je nach Spielsituation in einem der beiden Bullykreise vor dem Tor oder den insgesamt vier Bullypunkten im Mitteldrittel der Eisfläche.
Der Schiedsrichter wirft dazu den Puck auf den Bullypunkt, während je ein Spieler beider Mannschaften dabei versucht, mit dem Schläger den Puckbesitz für die eigene Mannschaft zu erobern. Die anderen Spieler befinden sich vor Einwurf des Pucks außerhalb des so genannten Bullykreises bzw. auf dem Kreis und dürfen diesen erst nach dem Einwurf vollständig betreten. In der Regel wird der Einwurf durch einen Linienrichter vorgenommen, während sich der Schiedsrichter über die regelkonforme Ausführung überzeugt und ggf. das Spiel abbricht, wenn der Einwurf nicht regelkonform durchgeführt wurde. Er führt nur die jeweils ersten Bullys eines Drittels durch.
Im südbayrischen Raum wird das Spielgerät, das sonst Puck heißt, ebenfalls „Bully“ genannt. Außerdem erhielt das Maskottchen der Eishockey-Weltmeisterschaften 1993 in Deutschland und 1996 in Wien den Namen „Bully“.
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"Bully (Eishockey)".
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