article

Bullenstander.png Als Bullenstander bezeichnet man beim Segeln eine Sicherungsleine, welche das unbeabsichtigte und unkontrollierte plötzliche Umschlagen des Großbaums von einer auf die andere Schiffseite (die sogenannte Patenthalse) verhindern soll.

Das Gefahrenpotential bei einer Patenthalse für Mannschaft und Schiff ist nicht nur bei Starkwind beträchtlich. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Verletzungen, teils auch mit tödlichem Ausgang. Durch die hohen Belastungen kann es auch zu Schäden am Rigg des Schiffes kommen.

Auf Segelyachten wird die Leine am Großbaum - meist an dessen Ende (Nock) - befestigt und auf dem Vorschiff belegt. Auf großen Segelschiffen wird in der Regel ein Flaschenzug (Talje) benutzt. Eine Seite des Zuges wird am Baum und die andere an einem Fixpunkt (z.B. eine stabile Reling) an der Leeseite des Schiffes angeschlagen.

Der Bullenstander wird auf Segelyachten bei Kursen vor dem Wind und raumer Wind verwendet. Auf großen Segelschiffen wird in der Regel außer bei am-Wind-Kursen generell ein Bullenstander angebracht.

Vor einem Segelmanöver muss der Bullenstander auf Kommando des Schiffsführers gelöst werden.

Siehe auch

Preventer

Segeln

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Bullenstander".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld