article

Wikipedia:Löschkandidat Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Löschkandidaten/10. Juli 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen soll: 'Relevantes Lemma, doch der Inhalt scheint aus einem DDR-Geschichtsbuch zu stammen, so ähnliche Phrasendrescherei kenne ich auch aus alten Bulgarisch-Lehrbüchern, da wird die Geschichte in gröbster Weise über den marxistisch-leninistischen Leisten gebrochen. Vielleicht DDR-URV?'--Johannes Rohr Johannes Rohr 19:12, 10. Jul 2006 (CEST)

Die Zeit zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert ist in der bulgarischen Geschichte unter dem Namen Bulgarische Wiedergeburt bekannt.

Der Begriff Wiedergeburt ist nicht nur für Bulgarien gebräuchlich, sondern er ist typisch für die Entwicklung anderer Nationen, weil er ähnliche historische Prozesse benennt. Diese Zeitspanne ist der Anfang der Neuen bulgarischen Geschichte, der Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus, vom Mittelalter zur Neuzeit.

Die Bulgarische Wiedergeburt ist eine Zeit intensiver Veränderungen und Entwicklungen in allen Lebensbereichen der Bulgaren. Diese Veränderungen verlaufen unregelmäßig und sind von den konkreten historischen Bedingungen abhängig. Sie sind auch von unterschiedlicher Intensität in den verschiedenen, von rund 6 Mio. Bulgaren bewohnten Gebieten im Rahmen des Osmanischen Reiches.

Die wirtschaftliche Entwicklung ist ein Hauptfaktor für die Veränderung der bulgarischen Gesellschaft. Die bis dahin in sozialer Hinsicht nahezu gleich gestellten Bulgaren beginnen Unterschiede aufzuweisen. Es bilden sich Klassen und die bulgarische Bourgeoisie entsteht. Die Bulgaren beginnen einen Kampf, in dem sie die Wiederfindung ihrer Identität und die Trennung von den restlichen Gebieten des Osmanischen Reiches anstreben. Dieses Bestreben gipfelt in dem Kampf für neubulgarische Bildung und Kultur und in dem Kampf für eine selbstständige bulgarische Kirche.

Ein weiterer Faktor für die Bulgarische Wiedergeburt ist die politische Entwicklung. In dieser Zeit führt das bulgarische Volk andauernd Kämpfe für die politische Befreiung vom osmanischen Joch und die Wiedererrichtung des bulgarischen Staates. Bulgaren nehmen an den Kriegen von Österreich und Russland gegen das Osmanische Reich teil und unterstützen die Aufstände der Serben, Griechen und Rumänen. Nach dem Krimkrieg (1853-1856) erreicht die bulgarische nationale Befreiungsbewegung ihre Höhepunkte, was mit der Tätigkeit ihrer wichtigsten Organisatoren - Georgi Rakowski, Ljuben Karawelow, Wassil Lewski und Christo Botew - zusammenhängt.

In dieser Zeit schreibt die bulgarische Geschichte die massenhaftesten Befreiungsversuche, wie beispielsweise der heldenhafte Aprilaufstand 1876 und der Teilnahme am russisch-türkischen Krieg 1877-1878. Die Befreiungskämfpe werden mit Erfolg gekrönt, der leider nicht vollständig ist: Der Bulgarische Staat wird 1878 auf einem Teil der mit Bulgaren bewohnten Gebiete wiederhergestellt.

Bulgarische Geschichte

Възраждане | Bulgarian National Revival | Bulgariska renässansen

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Bulgarische Wiedergeburt".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld