Die Geschichte des Buddhismus (jap. 仏教, bukkyō) in Japan kann grob in fünf Perioden unterteilt werden, in die Epoche seit seiner Einführung bis zum Ende der Nara-Zeit (bis 784) (geprägt durch seine Ausbreitung, den ersten Staatsbuddhismus und die sechs Nara-Schulen), die Heian-Zeit (794-1185) (geprägt durch den Aufstieg von Shingon und Tendai, das japanische Mittelalter (Kamakura-Zeit u.f. ab 1185) (geprägt durch neue Schulen und Umbrüche), die Tokugawa-Zeit (1600-1868) (Ausbreitung des Danka-Buddhismus) und die Moderne ab 1868 (mit der Entstehung des Shintō, dem Shinbutsu-Bunri und dem neuen Buddhismus, Shin-Bukkyō). In jeder Epoche wurden neue Lehren eingeführt und es fanden Umwälzungen der bestehenden Schulen statt.
In der modernen Zeit gibt es vier Hauprichtungen des Buddhismus, zu denen alle institutionellen Schulen des japanischen Buddhismus zuzuordnen sind: Die esoterischen Schulen des Mikkyō (Tendai und Shingon), die Schulen des Amitābha-Buddhismus, des Nichiren und des Zen.
In der religiösen Praxis der meisten Japaner, der allgemeinen japanischen Religion, herrscht eine Synthese, bzw. ein Synkretismus zwischen buddhistischen, lokalen und anderen Traditionen. Der Buddhismus hatte bis zur Meiji-Zeit die indigenen religiösen Traditionen dominiert, erst danach wurde er willkürlich auseinandergerissen (Shinbutsu Bunri), indem man die Kami in eigene Schreine brachte und den Shintō als homogene, nationale Religion begründete. Auch die offizielle Zugehörigkeit (etwa durch das Danka-System) zu oben genannten Richtungen und Traditionen schränken die Besuche an anderen Tempeln und Schreinen kaum ein (- mit einigen wenigen Ausnahmen, z.B. den Nichiren-Schulen).
Frühe chinesische Überlieferungen
Im Jahre
467 reisten nach der chinesischen historischen Abhandlung
Liang Shu fünf Mönche aus Gandhara über das Meer in das Land
Fusang (Chin.: 扶桑, Jap.:
Fusō, das "Lande des äußersten Ostens", vielleicht das östliche
Japan), wo sie den
Buddhismus einführten:
Fusang liegt östlich von China , 20,000 Li (1 500 km) östlich des Staates von Da Han (dieses wiederum östlich des Staates Wa im modernen Kyushu, Japan). (...) In früheren Zeiten wußte das Volk von Fusang nichts von der buddhistischen Religion, aber im zweiten Jahr des Kaisers Da Ming von der südlichen song-Dynastie (467 n. Chr.), reisten fünf Mönche aus der Region Kipin (Kabul) von Gandhara mit dem Schiff nach Fusang. Sie verbreiteten die buddhistische Lehre, brachten Schriften und Zeichnungen in Umlauf und rieten dem Volk, die weltlichen Anhaftungen aufzugeben. Daraufhin änderten sich dei Bräuche in Fusang (original: Ch: "扶桑在大漢國東二萬餘里,地在中國之東(...)其俗舊無佛法,宋大明二年,罽賓國嘗有比丘五人游行至其國,流通佛法,經像,教令出家,風 俗遂改", Liang Shu, 7. JahrhundertCE).
Von der Einführung des Buddhismus bis zum Ende der Nara-Zeit
Die Einführung des Buddhismus in Japan ist ab 552 sicher datiert, als
Baekjemönche von der
Koreanischen Halbinsel nach
Nara kamen, um die Acht Schulen des Buddhismus einzuführen. Der Start des neuen Glaubens war anfangs langsam und durch Sippenstreitigkeiten gekennzeichnet. Der Buddhismus begann sich erst einige Jahre später auszubreiten, als Kaiserin
Suiko und der mythenumwobene
Shōtoku Taishi auch das Interesse des Kaiserhauses am Buddhismus weckten.
607 wurde eine kaiserliche Gesandtschaft zur
Sui-Dynastie nach
China geschickt, um Kopien der
Sutren zu beschaffen. Nachdem mit der Zeit die Zahl buddhistischer Geistlicher wuchs, wurden zahlreiche Ämter und Hierarchien geschaffen, darunter die wichtigsten Ämter eines
Sojo und
Sozu geschaffen. Die ersten schriftlichen Quellen sind durchzogen von Gesetzen, die sich gegen eine freie Ausbreitung des Buddhismus wandten: Ordinationen waren nur mit staatlicher Genehmigung möglich, die Zahl der neuen Mönche genau festgelegt. Im Jahr
627 gab es 46 buddhistische Tempel, 816 buddhistische Mönche und 569 Nonnen in Japan.
Trotz Vorläufer erlebte der staatliche ritsuryō-Buddhismus seine Blütezeit unter der Herrschaft von Shōmu Tennō in der Nara-Zeit (710-784). Dieser ließ sich nicht nur selbst ordinieren, sondern auch den Tōdaiji und die Provinztempel für den Schutz des Landes erbauen. Auf sein Bestreben hin wurden auch die Kegon- und die Ritsu-Schulen in Japan eingeführt und mit vier anderen bereits existenten Schulen im Tōdaiji zentralisiert. Diese sechs Schulen wurden damit zu den Nara-roku-shū, den sechs Schulen von Nara: Ritsu (Vinaya), Jojitsu (Satyasiddhi), Kusha (Abhidharma) Sanron (Madhyamika), Hosso (Yogacara) und Kegon (Hua-yen). Jedoch handelte es sich dabei nicht um abgeschlossene Schulen und andere Tempel strebten danach Gelehrte zu haben, die in mehreren der Schulen versiert waren. Es wird behauptet, dass einige dieser Schulen eher eine Art von "Studiengruppen" seien, die Quellenlage ist jedoch dürftig.
In der Narazeit (710 - 784) von China nach Japan eingeführt, leitete diese Schule ihren Namen von ihrem als Grundtext geltendem
(Abidatsuma) Kusha-ron (etwa
Schatzkammer der Dogmatik) ab, einer Übersetzung des
Abhidharma-kośa(bhāṣyam) des indischen Philosophen
Vasubandhu aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, bzw. dessen chinesischer Übersetzung aus den Jahren 651 bis 654 von
Xuan Zang. Darin werden besonders den Doktrinen der
Sarvastivada- und der
Sautrantika-Schule besonders viel Platz eingeräumt, wobei im allgemeinen die Position letzterer vertreten wird.
Grundlegender Text der zwischen 600 und 625 eingeführten Schule der Realisierung der Wahrheit" ist das
Jōjitsu-ron, eine Übersetzung der um 411 von
Kumārajīva angefertigten chinesischen Übersetzung von
Harivarmans
Satyasiddhi-śastrā. Besonderen Raum wird dabei den
vier Wahrheiten eingeräumt. Die
dharma werden als bloß als Worte existent dargestellt.
Die Satyasiddhi-Schule wird als eine Abspaltung der Sautrantika-Schule angesehen, eine der Schulen des Nikaya-Buddhismus des indischen Buddhismus. Sie unterschieden sich durch eine Zurückweisung des Abhidharma, der nicht als das "Wort des Buddha" betrachtet wurde. Der Name bedeutet wörtlich "Endet mit den Sutren" und nimmt Bezug auf die traditionelle Reihenfolge der Texte im Tripitaka: Vinaya, Sutra, Abhidharma.
Wörtlich:
Schule der drei śastrā, eine
Madhyamika-Schule, die ihre Lehre hauptsächlich begründet auf dem
Chūron (
skt. Madhyamaka-śastrā (etwa:
Diskurs zum Mittleren Weg), einem Kommentar zu
Nagarjunas
Mūla-madhyamaka-kārikā), dem
Jūnimon-ron (skt.
Dvādaśa-nikāya-śāstra (etwa:
Diskurs zu den Zwölf Zugängen), einem Text von Nagarjuna selbst) und dem
Hyaku-ron (skt.
Śata-śastrā (etwa:
Diskurs in hundert Strophen), einem Text von Nagarjunas Schüler
Āryadeva. Alle Texte sind Übersetzungen der chinesischen Übersetzungen der Sanskrit-Originale, angefertigt von Kumarajiva.
Diese Schule wurde im 7. Jahrhundert nach Japan übertragen. Madhyamika ist eine der zwei wichtigsten Mahayana-Philosophien, und betont wieder die originalen Lehren Buddhas, dass Erscheinungen weder wirklich existent noch absolut nicht-existent sind, sondern durch das Fehlen von Dauerhaftigkeit und Substanz gekennzeichnet sind.
Die
Yogacara-(瑜伽行派
Yugagyouha)-Schulen basieren auf frühem indisch-buddhistischen Gedankengut, wie z.B.
Vasubandhu und sind auch bekannt als "Nur-Bewußtseins-Schule" (skt.
Vijñānavāda), da sie einen
Transzendentalismus oder
Idealismus lehren, dass alle Erscheinungen nur Erscheinungen des Geistes sind, der sich der wahren Wirklichkeit nur insofern zuwende, als er gegenstandslos bleibe.
Die Hossō-Schule (etwa: Schule der Dharma-Eigenschaften) wurde von Xuan Zang (玄奘; jap. Genjo) in China um 630 gegründet und etwa 653 bis 660 von Dōshō (ein Schüler Xuan Zangs und Kui Jis) nach Japan eingeführt. Xuang Zangs Jōyuishiki-ron 成唯識論 (etwa: Erörterung, dass alles nur Bewußtsein ist) bildet den wichtigsten Text der Schule und ist selbst in weiten Teilen eine Übertragung von Dharmapālas (jap. Gohō, um 600) Vijñaptimātratā-siddhi-śāstra. Ein wichtiges Konzept in der Philosophie der Hossō-Schule ist das Speicher- oder Grundbewußtsein (jap. arayashiki oder honshiki), eine Art überindividuelles und in ständiger Veränderung begriffenes Kontinuum karmagestaltender Kräfte, welches die Weise der Erfahrung der Welt seitens eines Lebewesens bestimmt.
Hossō war besonders mit den Fujiwara verbunden, ihr Hauptsitz lag auch im Familien-Tempel dieser mächtigen Sippe, von wo aus sie in den Jahrhunderten nach dem Umzug der Regierenden nach Heian die Provinz mitkontrollierten.
Auch unter ihrem chinesischen Namen
Huayen bekannt, wurde die Kegon-shū (etwa:
Schule (Buddha) verherrlichender Blumenpracht) von
Dushun (杜順; jap.
Dojun) in China um
600 gegründet und von
Bodhisena 736 in Japan eingeführt.
Das Kegon-kyō (華厳経; skt. Avataṃsaka-sūtra) ist der zentrale Text der Kegon-Schule (die Kegon-Schule ist damit auch die einzige Schule der Nara-Zeit, deren grundlegender Text ein Sutra ist). Es legitimiert Herrscher, die den Buddhismus fördern, und verspricht ihnen Schutz und Wohlstand. Kaiser Shōmu sympathisierte stark mit ihr und ließ ihr als Zentrale den gewaltigen Tōdai-ji errichten, dessen Baukosten damals den Staatshaushalt ruinierte.
Gegründet durch
Dao Xuan (jap. 道宣,
Dōsen, 596-667), in China um 650 , wurde sie durch
Ganjin im Jahre 753 nach Japan eingeführt. Die (dem
Hinayana zugeordnete) Ritsu-Schule befasste sich besonders mit dem
Vinaya (den Mönchsregeln im
Tripitaka). Sie verwendeten die um 400 angefertigte als Grundtext das
Shibun-ritsu (四分律, etwa:
Vier Arten der Verhaltensregeln), einer Übertragung des
Dharmagupta-vinaya durch
Buddhayaśa (jap.
Butsudayasha oder
Kakumyō).
Mit ihrer Hilfe war es möglich, die japanischen Orden stark zu zentralisieren, indem nur noch Ritsu das Recht hatte, Ordinationen durchzuführen. Auch Shōmu ließ sich noch einmal ordinieren, um ihre herausragende Stellung zu unterstreichen.
Heian Zeit
In der frühen Heian-Zeit geschah die Einführung des esoterischen Buddhismus (
Vajrayana; 密教, jap.
mikkyo) aus China nach Japan durch
Kukai und
Saicho, die die
Shingon- und
Tendai-Schulen gründeten. In der späteren Heian-Zeit geschah die Gründung der ersten, wirklich japanischen Schule des Buddhismus, die des
Nichiren.
In China als
Tiantai (天台) bekannt, wurde die Tendai-Schule von
Zhiyi (智顗, Jap.
Chigi) um 550 in China gegründet. Im Jahre 804 reiste
Saicho (最澄) nach China auf den Berg Tiantai, um seine Lehren zu studieren. Vor seiner Rückkehr studierte er jedoch auch die Praxis des Vajrayana - mit dem Schwerpunkt des Mahavairocana Sutra - und wurde darin
initiiert. Der Haupttext des Tiantai ist das
Lotus-Sutra (
Hokkekyo 法華経), aber als Saicho seine Schule in Japan etablierte, integrierte er darin auch das Studium und die Praxis des Vajrayana.
Kukai reiste 804 als Teil der gleichen Expedition wie Saicho nach China. in der
T'ang-Hauptstadt studierte er den esoterischen Buddhismus und
Sanskrit und der hielt seine Initiation von
Huikuo. Bei seiner Rückkehr nach Japan gelang es Kukai schließlich, Shingon (真言) als eine selbständige Schule zu etablieren.
Kukai empfing zwei Linien der Lehre, eine, die auf dem
Mahavairochana Sutra basierte (
Dainichikyo 大日経), und eine andere, die auf das Vajrashekhara gründete.
Kamakura- und moderne Zeit
In der
Kamakura-Zeit geschah die Einführung von zwei buddhistischen Schulen, die vielleicht den größten Einfluss auf das Land hatten: Zum einen die amidistischen
Reines Land-Schulen, die von Predigern wie
Genshin verbreitet und von Mönchen wie
Hōnen erläutert wurden. Diese legen ihren Schwerpunkt auf die Errettung durch das Vertrauen in
Amitabha. Sie blieben die die größte buddhistischen Sekten in Japan (und Asien) und vor allem beim einfachen Volk Verbreitung fanden. Zum anderen die eher philosophisch orientierten
Zen-Schulen, die schließlich rasch von den oberen gesellschaftlichen Schichten angenommen wurden und einen umfassenden Einfluss auf die
Japanische Kultur hatte.
Amidistische Schulen
Gründer:
Huiyuan (慧遠, Jap.
Eon), China, ca. 400
Chinesischer Name:
Jingtu (浄土) "
Reines Land"
Erste Einführung nach Japan:
Honen (法然), 1175
Doktrin:
nembutsu (念仏, "Gebet zu Buddha")
Haupptext:
Sutra des unendlichen Lebens (
Muryojukyo 無量壽経)
Gründer:
Shinran (親鸞), 1224
Japanischer Name: 浄土真, "Wahres Reines Land"
Wichtige Einflüsse:
Jodo
Doktrin:
shintai zokutai (真諦俗諦, "Wirkliche Wahrheit, gemeinsame Wahrheit")
Haupttext:
Sutra des unendlichen Lebens (
Muryojukyo 無量壽経)
Zen-Schulen
Mehrere Varianten des
Zen (禅宗) wurden auf getrennten Wegen nach Japan gebracht. Zen- (bzw. Ch'an)-Einflüsse waren jedoch schon früher im japanischen Buddhismus zu bemerken, besonders in der gegenseitigen Befruchtung mit Hosso und Kegon, davon unabhängige Schulen wurden erst ziemlich spät gebildet.
Gründer:
Caoshan (曹山, Jap.
Sosan) und
Dongshan (洞山, Jap.
Tosan), China, ca. 850
Chinesischer Name:
Caodong (曹洞), später nach den Gründern benannt
Erste Einführung nach Japan:
Dogen (道玄), 1227
Wichtige Einflüsse:
Hosso,
Kegon
Doktrin:
Zazen (座禅, "sitzende Meditation", besonders
Shikantaza
Quelltexte:
Prajnaparamita-Sutren (般若波羅蜜経), incl.
Herz-Sutra
Gründer:
Linji (臨済), China, ca. 850
Chinesischer Name:
Linji (臨済) nach dem Gründer
Erste Einführung nach Japan:
Eisai (栄西), 1191
Wichtige Einflüsse:
Hosso,
Kegon
Doktrin:
Zazen (座禅, "sitzende Meditation", besonders
Koan (公案, "offentliches Material") - Praxis
Quelltexte: Prajnaparamita-Sutren incl. Herz-Sutra
Gründer:
Ingen (隠元), Japan, 1654
Japanischer Name: 黄檗, benannt nach dem Gebirge, in dem der Gründer in China lebte
Wichtige Einflüsse:
Rinzai
Doktrin:
kyozen itchi (経禅一致, "Einheit von Sutren und Zen")
Quelltexte: Prajnaparamita-Sutren incl. Herz-Sutra
Gründer:
Puhua Chanshi (普化禅師)
Erste Einführung nach Japan:
Shinchin Kakushin (心地覚心), 1254
Wichtige Einflüsse:
Rinzai
Erloschen: 1871
Nichiren-Buddhismus
Die Schulen des
Nichiren-Buddhismus führen sich selbst auf den Mönch
Nichiren (日蓮: "Sonnen-Lotus") und die Verkündigung seiner Lehren im Jahre
1253 zurück. Hinsichtlich der Glaubensdoktrin basieren die Schulen auf dem
Lotus-Sutra (妙法蓮華経:
Myoho Renge Kyō; abgekürzt 法華経:
Hokkekyō) , aber die Praxis konzentriert sich auf das
Mantra Nam(u) Myōhō Renge Kyō (南無妙法蓮華経). Der Nichiren-Buddhismus spaltete sich nach dem Tode Nichirens in mehrere
Denominationen auf. Diese werden als typische Beispiele von traditionsorientierten Schulen wie
Nichiren Shu und
Nichiren Shoshu einereseits und den
Shinshukyo ("Neue Religionen") wie
Soka Gakkai,
Rissho Kosei Kai und Reiyukai repräsentiert. Siehe
Nichiren Buddhism#Major Nichiren Buddhist schools für eine ausführlichere Liste.
Chronologie
Siehe auch
Quellen
- Asakawa, K and Lodge, Henry Cabot (Ed.). Japan From the Japanese Government History.
- "Japanese Buddhism" by Sir Charles Eliot, ISBN 0710309678
Weblinks
Buddhismus in Japan
Buddhism in Japan | Budismo japonés | Bouddhisme au Japon | Buddhismo giapponese | 日本の仏教 | Буддизм в Японии