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Budapest
Wappen Karte
Basisdaten
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Staat: Ungarn
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Geografische Lage:
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Höhe: 102 m ü. NN
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Fläche: 525 km²
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Einwohner: 1.700.019 (2006)
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Bevölkerungsdichte: 3.229 Einwohner je km²
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Postleitzahl: H-1xxy, wobei xx je die Nummer eines Bezirks darstellt
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Vorwahl: 1
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Stadtgliederung: 23 Stadtbezirke
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Website: www.budapest.hu
Politik
Bürgermeister: Gábor Demszky

Budapest * () ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Republik Ungarn. Mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern (Stand 2005) ist Budapest die siebtgrößte Stadt der Europäischen Union. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Städte Buda, Pest und Óbuda. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda.

Geografie


Budapest, Hungary, View from Gellert Hill Towards North, Panorama, February 2006.jpg

Geografische Lage

Budapest liegt an der Donau, die an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge verlässt und in das ungarische Tiefland fließt. Die höchste Erhebung in Budapest ist der 527 Meter hohe János-Berg. Geotektonisch gesehen liegt die Stadt auf einer Bruchstelle, deshalb ist besonders Buda so reich an Thermalquellen. Klima budapest.png

Klima

Wegen der Binnenlage und der abschirmenden Wirkung der Gebirge hat Budapest ein relativ trockenes Kontinentalklima mit mildem Winter und warmem Sommer. Die mittleren Temperaturen liegen im Januar bei -1 °C sowie im Juli bei 21 °C. Im Frühsommer sind die ergiebigsten Niederschläge zu verzeichnen. Die mittlere Niederschlagsmenge beträgt im Jahr rund 600 Millimeter.

Geschichte


Budapests Geschichte beginnt um 89 mit der Gründung einer Siedlung mit Festung namens Aquincum durch die Römer und einer Bürgerstadt im nördlichen Bereich des heutigen Óbuda. Die damaligen Bewohner dieser Gegend waren Eravisken keltischen Ursprungs. Aquincum war zwischen 106 und dem Ende des 4. Jahrhunderts Hauptstadt der Provinz Pannonia, denn sie lag an der natürlichen Grenze (Limes) Pannoniens, der Donau. Hier bekam der Ort mit der Festung eine führende Rolle, und wurde zum Sitz des römischen Statthalters. 107 begann der Bau eines Statthalterpalastes durch Kaiser Hadrian.

Budapest, Hungary, Statue of St. Stephen, Fishermen's Bastion, Castle Hill, February 2006.jpg]] Nach dem Untergang des Römischen Reiches begann die Wanderung der Hirtenvölker (wie der Hunnen) aus dem Osten. Diese Welle erreichte gegen Ende des 4. Jahrhunderts Pannonien. Die Stürme dieser kriegerischen Stämme verwüsteten die Landschaft und zerstörten teilweise die römischen Städte. Relative Ruhe kehrte erst durch die Landnahme der Magyaren um 896 ein. Es kam zur Besiedlung des gesamten pannonischen Beckens und auch der Gegend um Óbuda. Durch die Christianisierung sesshaft gewordene Ungarn wohnten in von ihnen gebauten Dörfern mit Kirchen und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Im Zentrum der Verkehrswege gewann Pest immer mehr an Bedeutung. Über die Donau (etwa bei der heutigen Elisabethbrücke) entstand ein reger Fährverkehr mit dem gegenüberliegenden Buda. Mit der Krönung Stephans I. 1000/1001 zum ersten König von Ungarn bauten die Ungarn ihre Vorherrschaft aus und 1361 wurde die Stadt, trotz der fast völligen Zerstörung durch den Einfall der Mongolen (Mongolensturm) 1241 und der Verlegung der königlichen Residenz nach Visegrád 1308, Hauptstadt des Königreiches. 1514 fand ein Bauernaufstand statt.

Budapest_Burg_Nacht.jpg Ab 1446 griffen die Osmanen immer wieder Ungarn an, was in der Besetzung des größten Teils des Landes gipfelte. So fielen Pest (veraltet ungarisch für 'Ofen', auf slawisch *peć', *pešt' 'Ofen' zurückzuführen, aufgrund der warmen Quellen oder wegen der vielen Kalkbrennereien auf der Ostseite der Donau) 1526 und Buda (für die Etymologie siehe unter Buda), durch die Burg etwas geschützt, erst 15 Jahre später; die neue Hauptstadt des noch unbesetzten Ungarns, das fast nur noch aus der heutigen Slowakei bestand, wurde von 1536 - 1784 Preßburg (das heutige Bratislava, ungarisch Pozsony). Während Buda zum Sitz des türkischen Gouverneurs wurde, fand Pest allerdings kaum eine Beachtung und verlor einen großen Teil seiner Einwohner.

Schließlich gelang es den Habsburgern, seit 1526 Könige von Ungarn, die Osmanen zu vertreiben und Ungarn wieder herzustellen. Für die Bevölkerung von Buda und Pest änderte sich allerdings nur wenig, sie wurde weiterhin von fremden verwaltet und musste sehr hohe Steuern zahlen. Die Einwohner wehrten sich in einem Aufstand, der aber niedergeschlagen wurde. Pest, das seit 1723 der Sitz der administrativen Verwaltung des Königreiches war, wurde trotz der widrigen Verhältnisse und eines verheerenden Hochwassers 1838 mit 70.000 Opfern zu einer der am schnellsten wachsenden Städte des 18. und 19. Jahrhunderts. 1780 wurde Deutsch von den Habsburgern als Amtssprache eingeführt, auch um die immer wieder aufflammenden revolutionären Bewegungen besser kontrollieren zu können, aber auch wegen der regelmäßig ins Land gerufenen deutschen Siedler, die mittlerweile große Stadtteile besiedelten. Die Kroaten, die jahrhundertelang eine Personalunion mit Ungarn bildeten und auch Budapest unterstellt waren, bezeichnen die Stadt auch heute noch als Budimpešta (kroat. Budim für den Stadtteil Buda und Pešta für Pest). Dieser Schmelztiegel ist der Grund, dass viele Länder eigene Namen für die Stadt und ihre Stadtteile, Kirchen und Brücken haben.

Einer der Hauptgründe für den Aufschwung Budapests war die Existenz einer Brücke im Sommer, welche aus aneinander befestigten Booten bestand. Die Kettenbrücke (ungarisch Széchenyi Lánchíd), die in Budapest die Donau überspannt, wurde in der Zeit von 1839 bis 1849 als erste fest Brücke des heutigen Budapests auf Anregung des ungarischen Reformers Graf István Széchenyi erbaut, nachdem er eine Woche lang warten musste, um zum Begräbnis seines Vaters ans andere Ufer zu kommen. Ihren Namen trägt sie ihm zu Ehren. Sie ist die älteste und bekannteste der neun Brücken über die Donau in Budapest. Außerdem war sie bei ihrer Einweihung 1849 die erste Donaubrücke unterhalb von Regensburg.

Während der ungarischen Revolution 1848 war Budapest einer der Hauptplätze der Unruhen, mit denen die Ungarn gegen die seit mehr als 150 Jahren andauernde Unterdrückung der Habsburger ankämpften. Zwar wurde der Aufstand mit Hilfe Russlands blutig niedergeschlagen, aber die Ereignisse von 1849 führten 1867 indirekt in den Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn, in dem Ungarn weitgehend unabhängig wurde. Symbol des Ausgleichs war der jährliche mehrwöchige Aufenthalt Kaiser Franz Josephs in Budapest. Als König von Ungarn residierte er auf der Budaer Burg und nahm in dieser Zeit - in ungarischer Sprache und in eine ungarische Uniform gekleidet - mit den Ministern k. Ungarns und dem k. ungarischen Reichstag seine ungarischen Ämter wahr.

Die Zusammenlegung von Buda, Óbuda und Pest war schon 1849 unter der revolutionären Regierung Ungarns verordnet worden, als aber die Habsburger ihre Macht wiederherstellten, widerriefen sie diesen Beschluss. Erst 1872, fünf Jahre nach dem Österreichisch-Ungarischem Ausgleich von 1867 kam es endgültig zur Vereinigung der beiden Stadthälften. Vorausgegangen war bereits 1870 die Gründung eines „Hauptstädtischen Rates für öffentliche Arbeiten“ , der die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung der Gesamtstadt koordinieren sollte. heldenplatz.JPG mit Milleniumsdenkmal]].

Zur Jahrtausendfeier der Landnahme der Ungarn (dem sogenannten Millennium) 1896 wurden zahlreiche Großprojekte, wie z. B. der Heldenplatz und die erste U-Bahn auf dem europäischen Festland fertiggestellt. Die Einwohnerzahl im gesamten Stadtgebiet versiebenfachte sich dadurch zwischen 1840 und 1900 und stieg auf ca. 730.000.

Der verlorene Erste Weltkrieg, die daraus resultierenden Todesopfer und der Austritt Ungarns aus der Donaumonarchie 1918, aber auch die riesigen Gebietsabtretungen Ungarns (Ungarn verlor durch den Vertrag von Trianon fast ¾ seines Reichsgebiets) versetzten Budapest nur einen kurzzeitigen Schlag.

Nach der Etablierung einer kommunistischen Räteregierung unter Béla Kun 1919 nahm Miklós Horthy als Kriegsminister der in Szeged gebildeten konservativ-reaktionären Gegenregierung den Kampf gegen das Regime von Béla Kun auf. Nach dem Sieg zog er an der Spitze der konservativen Truppen am 16. November 1919 in Budapest ein. Miklós Horthy wurde Reichsverweser (Verwalter; ungarisch: kormányzó) Ungarns, das immer noch Königreich war.

Durch die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs in Ungarn starb rund ein Drittel der jüdischen Bevölkerung von 500.000 Ungarn, obwohl die deutsche Besatzung erst nach dem Versuch der Lösung von Deutschland 1944 zustande kam und somit nur ein Jahr andauerte. 1944 wurde die Stadt durch anglo-amerikanische Bombenangriffe teilweise beschädigt. Die stärksten Zerstörungen erfolgten jedoch durch die von Ende Dezember 1944 bis Anfang Februar 1945, 102 Tage andauernde Belagerung durch sowjetische Streitkräfte sowie durch die eingeschlossenen deutschen und ungarischen Truppen, die bei ihrem Rückzug auf die Budaer Seite des Kessels, auch sämtliche Brücken über die Donau sprengten. 38.000 Budapester Zivilisten starben während der Belagerung.

Nach dem Ende des Krieges folgte 1946 die Ausrufung der Republik und 1949 die Ausrufung der Volksrepublik Ungarn. 1956 war Budapest der Ausgangspunkt des Ungarischen Volksaufstandes, nach dessen blutiger Niederschlagung es zu Säuberungswellen im ganzen Land kam.

Am 23. Oktober 1989 wurde in Budapest die Republik Ungarn ausgerufen, was wegbereitend für den Zerfall des ganzen Ostblocks werden sollte. Im Jahre 2000 fanden ungarnweit Feierlichkeiten zum tausendjährigen Jubiläum der Staatsgründung statt. Aus diesem Anlass wurde auch die Hauptstadt verschönert: die Parkanlage und das Kulturzentrum Millenáris-Park und der Milleniumsstadtteil mit dem Nationaltheater wurden errichtet, die Budaer Donauseite mit dem Campus der Technischen Universität modernisiert. Schließlich folgte am 1. Mai 2004 die Mitgliedschaft Ungarns in der EU, was mit großen Feiern im ganzen Land, aber besonders in der Hauptstadt Budapest gefeiert wurde.

Einwohnerentwicklung

Budapest scheint als Hauptstadt für das ungarische 10-Millionen-Volk überdimensioniert, denn als die heutigen Konturen das Stadtbild schon prägten, war Ungarn wesentlich größer. Das Land hatte durch den Friedensvertrag von Trianon 1920 auch drei Fünftel seiner Bevölkerung verloren. Von dem historischen Groß-Ungarn ist nur noch Groß-Budapest geblieben. Budapest Population graph.PNG
  • 1800: 54.200
  • 1830: 102.700
  • 1850: 178.000
  • 1880: 370.800
  • 1890: 491.900
  • 1900: 733.400
  • 1910: 882.000
  • 1925: 957.800
  • 1980: 2.004.900
  • 1990: 2.016.700
  • 2005: 1.695.000

Verwaltung


Stadtteile

Die Stadt besteht aus drei ehemals selbständigen Städten, die erst 1873 zur Gemeinde Budapest vereint wurden. Auf der östlichen, flachen Seite der Donau liegt Pest, das zwei Drittel der Stadtfläche einnimmt, auf der westlichen, bergigen Seite Buda (dt. Ofen) und Óbuda (dt. Alt-Ofen) das restliche Drittel der Stadt.

Bezirke

Budapest keruletei1.png Budapest ist verwaltungsrechtlich in 23 Bezirke eingeteilt. Am 1. Januar 1950 wurde die Stadt in 22 Bezirke geteilt, der 23. (XXXIII.) wurde später aus dem 20. (XX.) abgeteilt. Ausgehend vom ersten Bezirk um das Burgviertel (Vár) werden die Bezirke im Uhrzeigersinn mit römischen Zahlen durchnummeriert und dabei mehrmals die Donau übersprungen.


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Bezirk Stadtteil
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Bezirk I Tabán, Vár (Burgviertel), Krisztinaváros (Christinenstadt), Süd-Víziváros (Wasserstadt)
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Bezirk II Rózsadomb (Rosenhügel), Pasarét, Hegyvidék, Hűvösvölgy, Pesthidegkút, Nord-Víziváros, Országút, Törökvész
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Bezirk III Óbuda (Alt-Buda bzw. Alt-Ofen), Újlak, Békásmegyer, Óbudai-sziget (Insel)
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Bezirk IV Újpest, Káposztásmegyer
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Bezirk V Belváros (Innere Stadt), Lipótváros (Leopoldstadt)
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Bezirk VI Terézváros (Theresienstadt)
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Bezirk VII Erzsébetváros (Elisabethstadt)
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Bezirk VIII Józsefváros (Josefstadt)
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Bezirk IX Ferencváros(Franzstadt)
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Bezirk X Kőbánya (Steinbruch)
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Bezirk XI Újbuda (Kelenvölgy, Kelenföld, Lágymányos, Albertfalva, Gellérthegy, Sashegy, Gazdagrét, Őrmező)
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Bezirk XII Hegyvidék
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Bezirk XIII Újlipótváros (Neu-Leopoldstadt), Angyalföld, Margitsziget (Margaretheninsel)
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Bezirk XIV Zugló (Alsórákos, Herminamező, Istvánmező, Kiszugló, Nagyzugló, Rákosfalva, Törökőr, Városliget)
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Bezirk XV Rákospalota, Pestújhely, Újpalota
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Bezirk XVI Mátyásföld, Sashalom, Cinkota, Rákosszentmihály
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Bezirk XVII Rákosmente (Rákoskeresztúr, Rákoscsaba, Rákosliget, Rákoshegy, Rákoskert)
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Bezirk XVIII Pestszentlőrinc, Pestszentimre
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Bezirk XIX Kispest
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Bezirk XX Pesterzsébet
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Bezirk XXI Csepel
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Bezirk XXII Budatétény, Nagytétény, Budafok
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Bezirk XXIII Soroksár
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Anmerkung: Bezirke in blau liegen in Pest, Bezirke in rot in Buda, die in gelb auf einer Insel.

Städtepartnerschaften

Budapest, Hungary, Freedom Bridge, Panorama, January 2006.jpg Budapest unterhält derzeit (2005) Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Sehenswürdigkeiten und Kultur


Sehenswürdigkeiten

Budapest Budai Várpalota.png]] Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen am Ufer der Donau. Auf der westlichen, Budaer Seite erhebt sich der felsige Gellértberg mit der Freiheitsstatue und der Zitadelle. Am Fuße des Berges liegt das Gellért-Hotel mit Thermalbad sowie weiter flussabwärts der Hauptbau der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität. Nördlich des Gellértberges liegt der Burgberg mit der ehemaligen Königlichen Burg. Sie beherbergt heute die Nationalbibliothek, die Nationalgalerie sowie das Stadtmuseum. Neben der Burg befindet sich im klassizistischen Sándor-Palais der Sitz des ungarischen Staatspräsidenten.

MatthiaskircheBeiNacht Budapest.jpg]] Im nördlichen Teil des Burgbergs erhebt sich die Matthiaskirche und, ihr zur Donau hin vorgelagert, die Fischerbastei. Das Budaer Burgviertel und das Donaupanorama stehen seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Unter dem Burgviertel verläuft ein teils öffentlich zugängliches Labyrinthsystem.

Am östlichen Donauufer, auf der flachen Pester Seite, erheben sich das Parlamentsgebäude, die Akademie der Wissenschaften, eine Reihe großer Hotels am sogenannten Donaukorso, die Pester Redoute (Ballsaal), die Corvinus-Universität (Wirtschaftsuniversität) Budapest und weiter südlich das Nationaltheater und der Palast der Künste.

Budapest chain bridge pillar by night.JPG]] Die Donau ist die eigentliche Hauptattraktion Budapests und wird im Stadtgebiet von neun stadtbildprägenden Brücken überspannt. Die bedeutendste, weil älteste und zugleich Wahrzeichen der Stadt, ist die Kettenbrücke.

Von hier aus führt auf Pester Seite der kleine Ring zur Freiheitsbrücke, vorbei an der Großen Synagoge, dem Nationalmuseum und der Großen Markthalle. Die Große Synagoge in der Dohány-utca markiert den Zugang zum historischen jüdischen Viertel Budapests, gelegen zwischen kleinem und großem Ring. Der kleine Ring folgt in etwa dem Verlauf der früheren Pester Stadtmauer, deren letzten Stadttore Ende des 18. Jahrhunderts abgebrochen wurden. Reste der Stadtmauer stehen allerdings noch. Zwischen kleinem Ring und Donau liegt die eigentliche Innenstadt Budapests. Parallel zum Fluss verläuft mit der Váci utca die älteste Handelsstraße und heute bekannteste Flaniermeile der Stadt. Budapest-vasarcsarnok-innen.jpg]] Sie verbindet die Große Markthalle mit dem Vörösmarty tér. Nördlich der Innenstadt, aber noch im zentralen V. Bezirk gelegen, erhebt sich der höchste Kirchenbau Budapests, die Basilika.

Der große Ring wurde zwischen 1872 und 1906 errichtet. Er führt von der Petőfibrücke zur Margaretenbrücke und ist eines der bedeutendsten Architekturensembles seiner Zeit in Europa. Der hier gelegene Westbahnhof ist gemeinsam mit dem Ostbahnhof Zeugnis der großer Bahnhofsarchitektur.

BudapestKeletiStation.jpg]] Am großen Ring, dessen Abschnitte die Namen des Heiligen Stefan sowie der angrenzenden Bezirke Teréz, Erzsébet, József und Ferenc tragen, stehen mehrere Theaterbauten (bis zu seiner Sprengung 1965 stand hier, am Blaha-Lujza-Platz auch das Nationaltheater) und viele Filmtheater, von denen einige Ende der 1990er Jahre schließen mussten, da am Westbahnhof und anderen Stellen der Stadt die Multiplexkinos mehr Zuschauer anlocken konnten. Der Ring wird beim achteckigen Platz Oktogon von der Andrássy-Straße gekreuzt, die den Stadtkern mit dem Stadtwäldchen verbindet.

Die Andrássy-Straße ist bis heute das herausragendste städtebauliche Vorhaben der ungarischen Hauptstadt. In nur vierzehn Jahren, von 1871 bis 1885, wurde eine 2,4 Kilometer lange Allee errichtet, die gesäumt wird von sogenannten Wohnpalästen im Historismus, der Ungarischen Staatsoper, dem Museum Haus des Terrors, mehreren Plätzen und auf den Heldenplatz hinführt, der seinerseits von der Kunsthalle und dem Museum der Schönen Künste eingefasst wird. In der Mitte des Platzes gruppieren sich um das Millenniumsdenkmal die Standbilder von vierzehn ungarischen Königen.

M2stadi.jpg]] Seit 2002 gehört auch die Andrássy-Straße zum Weltkulturerbe. Unter ihr verkehrt die erste Budapester U-Bahn, sie ist nach der London Underground die zweitälteste Europas.

Budpaest-széchenyi.jpg]] Weiter östlich stadtauswärts, direkt hinter dem Heldenplatz, liegen im Stadtwäldchen die Vajdahunyad-Burg, die zur Budapester Millenniumsausstellung 1896 errichtet wurde, der Zoo, der Zirkus, die Eiskunstlaufbahn sowie das Széchenyi-Bad. Neben dem Gellért-Bad ist es das wohl bekannteste der Budapester Thermalbäder.

Außerhalb des Stadtzentrums befinden sich die römische Siedlung Aquincum sowie, aus jüngerer Zeit, der Skulpturenpark mit Statuen sozialistischer Zeit.

Kultur und Freizeit

SAVE0044.JPG]] Budapest besitzt 86 Theater, zwei Opernhäuser, Konzertsäle, Musikclubs und zahlreiche große und kleine Kinos. Neben den 32 Museen verfügt das kulturelle Zentrum Ungarns über mehrere kleine Galerien. Das Budapester Ludwig-Museum ist seit 2005 im Palast der Künste beheimatet. Alljährlich im Frühjahr und Herbst finden große Kulturfestivals statt, im Frühling das Budapester Frühlingsfestival, im Herbst das Budapester Herbstfestival, im Februar die Ungarische Filmschau, im April das Internationale Filmfestival Titanic, jährlich ein internationales Theaterfestival und im August das Inselfestival. Ein neues Kulturzentrum auf der Budaer Seite ist der Millenáris Park, der im Jahre 2000, anlässlich der Milleniumsfeierlichkeiten zur Staatsgründung auf einem alten Fabrikgelände errichtet wurde. Hier finden im Sommer Konzerte, Ausstellungen und andere kulturelle Ereignisse statt, der Kinderspielplatz mit hat handgeschnitzte, einem Volksmärchen entnommene Figuren. Seit Oktober 2005 hat auch das ungarische Kindermuseum Csodák palotája (Palast der Wunder) hier ein neues Zuhause.

Die bergige Umgebung Budapests bietet viele Ausflugsmöglichkeiten. Die malerische Kleinstadt Szentendre nördlich von Budapest und das Schloss Gödöllő, der Lieblingsort von Königin und Kaiserin Elisabeth, sind interessant. Das Donauknie erstreckt sich bis Esztergom. In den Budaer Bergen, deren höchste Erhebung mit 527 Metern der János-Berg ist, verkehrt die Kindereisenbahn und erhebt sich der Sendemast Lakihegy. An der Endhaltestelle der Kindereisenbahn endet der Internationale Bergwanderweg Eisenach-Budapest. In der mit Parks unterversorgten Stadt nimmt die Margareteninsel als Erholungsgebiet eine zentrale Rolle ein.

Wirtschaft und Infrastruktur


Einkaufsmöglichkeiten

Budapest, Hungary, Buildings, Szabad sajto ut, January 2006.jpg Die wichtigsten Einkaufsstraßen von Budapest befinden sich im 5. Bezirk (Innenstadt). Die bekannteste von ihnen ist die Váci utca, in der fast alle großen Modelabels der Welt vertreten sind. Am Vörösmarty tér wird jedes Jahr ein Weihnachtsmarkt veranstaltet, der dem am Wiener Rathausplatz ähnlich ist (hier fungieren die Fenster des Gerbeaud-Kaffeehauses als Adventkalender). Seit das Warenhaus Luxus am Vörösmarty tér 2005 Konkurs machte, gibt es kaum mehr traditionelle Warenhäuser. Dieses wurde zwar Ende 2005 wiedereröffnet, sein Schicksal ist jedoch ungewiss. Vis-a-vis des Warenhauses entsteht jetzt anstelle eines abgerissenen Bürogebäudes eine riesige H & M-Filiale. Bekannt war auch die Warenhauskette Skála, die in den 70er Jahren als verhältnismäßig gut sortiert bezeichnet werden konnte. An der Stelle des ersten Skála-Kaufhauses im 11. Bezirk wird 2006 ein modernes Einkaufszentrum errichtet. Im größten Skála-Kaufhaus am Westbahnhof wurde 2005 ein Burger King-Restaurant eröffnet, der Rest des Gebäudes wird vor allem von chinesischen Händlern gemietet.

Inner- und außerhalb der Stadt werden große Einkaufszentren nach amerikanischem Muster (Plazas) errichtet, die den Konsumenten außer langen Öffnungszeiten eine Auswahl an Dienstleistungen aller Art und Gastronomie bieten. Weiterhin sind große Hypermärkte außerhalb der Stadt sehr beliebt. Südlich von Budapest (in Budaörs) gibt es seit einigen Jahren nach dem Vorbild der Shopping City Süd bei Vösendorf (Österreich) eine Art Shopping City. Die Öffnungszeiten sind in den Budapester Innenbezirken und in den Einkaufszentren bewegen sich an Wochen- und Samstagen bis 21 Uhr, und an Sonntagen bis 18 Uhr geöffnet. Trotz starker Amerikanisierung gibt es dennoch bürgerliche Bewegungen, die den Kauf ungarischer Produkte propagieren und die Verbreitung der übergroßen Einkaufszentren ablehnen. Momentan gibt es in der Stadt zehn Plazas. 2007 wird die Arena Plaza gegenüber dem Ostbahnhof, das größte Einkaufszentrum in Mittel- und Osteuropa, fertig sein. Hier wird es zahlreiche Geschäfte, Kinos und Restaurants geben.

Budapest - Eine Stadt der Bäder

Die Geschichte der Budapester Bäder kann auf eine Vergangenheit von 2000 Jahren zurückblicken. Bereits die Römer nutzten die Quellen der Stadt. Aus dem Jahr 1178 gibt es Hinweise auf eine Siedlung Felhéviz auf dem Gebiet vom heutigen Óbuda - der Name bedeutet "Heilquelle". Am Gellértberg wird die Elisabeth-Quelle erwähnt (Heilige Elisabeth war die Tochter von König Endre). Die Herrschaft der Osmanen brachte unter anderem eine andere andere Badekultur in die Stadt, die Baudenkmäler dieser Zeit sind bis heute in Gebrauch. Im 18. Jahrhundert, nach einem Erlass von Maria Theresia begann man sich mit der Analyse der Heilquellen der Stadt auseinanderzusetzen. 1812 begann man auf Vorschlag von Pál Kitaibel damit, die Quellen zu systematisieren, er schrieb auch eine Hydrografie der Stadt. 1930 wurde Budapest, als Stadt mit den meisten heilenden Quellen, der Titel "Badestadt" verliehen.
Die wichtigsten Heil- und Freibäder sind: Csepeli (Freibad) Csillaghegyi (Freibad), Dagály (Heil- und Freibad), Dandár (Heilbad), Gellért (Heil-, Frei- und Erlebnisbad), Király (Heilbad, türkisches Bad), Lukács (Heilbad, Schwimmbad, türkisches Bad), Palatinus (Heil- und Freibad, Jugendstilbau auf der Margaretheninsel), Paskál (Freibad), Pesterzsébeti (Freibad), Pünkösdfürdői (Freibad), Római (Frei- und Erlebnisbad), Rudas (Heilbad, türkisches Bad), Széchenyi (Heilbad, Schwimmbad), Újpesti (Freibad).
Einige Bäder haben eine Subkultur. Ältere Männer spielen im Széchenyi-Bad im warmen Wasser stundenlang Schach auf schwimmenden Schachbrettern. Das Király-Bad wird getrennt für Männer und Frauen geführt und hat nach der Schließung des Rácz-Bades dessen Funktion als Treffpunkt für Männer, die ihresgleichen suchen übernommen. Das Lukács-Bad ist traditionell ein Treffpunkt von Schauspielern, Künstlern. Das komplett renovierte, rundum modernisierte, und wieder in Betrieb genommene Rudas-Bad war ursprünglich nur für Männer zugänglich, allerdings hatte es nie den Ruf des Király-Bad. Nach der Wiedereröffnung gab es Proteste von Frauen, denen die Stadt schließlich nachgab, deshalb wurden im Bad versuchsweise auch "Damentage" eingeführt. Es gibt außerdem nachts die Möglichkeit für beide Geschlechter, das Bad gemeinsam nur in Badebekleidung zu nutzen. An den Wochenenden steht das Bad einige Stunden sogar Familien zur Verfügung. Das Palatinus, "Pala" genannt, ist ein traditionelles Bad für Jugendliche. Es gibt auch viele Schwimmbäder in Budapest, am bekanntesten sind das Császár in Buda und das Sportschwimmbad auf der Margaretheninsel, das nach Olympiasieger Alfréd Hajós benannt ist.

Gastronomie

Voeresmartyter-gerbeaud-budapest.jpg Ähnlich wie in Wien blühte im 19. Jahrhundert und um die Jahrhundertwende in Budapest eine rege Kaffeehauskultur. Eines der literarischen Zentren war das mehr als einhundert Jahre alte kávéház Café New York, das Sommer 2006 wieder eröffnet werden soll, eine Zeit existierte es unter dem Namen Hungária Kávéház. Ein historischer Schauplatz der Revolution im Jahre 1848 war das legendäre Pilvax-Kaffeehaus, in dem sich die Anhänger von Sándor Petőfi versammelten. Die Kaffeehäuser dienten auch als Arbeitsplatz für Schriftsteller, Dichter, Journalisten - Ferenc Molnár war beispielsweise ein häufiger Besucher dieser Kaffeehäuser. Diese wurden in den kommunistischen Zeiten verstaatlicht und umfunktioniert, viele verschwanden oder wurden vernachlässigt. Zu diesen Zeiten waren die verrauchten kleinen „Presszós“ (Espressos) die einzigen Lokale, in denen man zu zweit einen „Fekete“ (einen kleinen schwarzen, stark gekochten ungarischen Kaffee) genießen konnte. Das Café Centrál am Ferenciek tér wurde Ende der 90er Jahre wieder eröffnet und glänzt wieder in der alten Pracht. Das Café Museum am Múzeum körút ist eher ein Nobelrestaurant geworden. Als vornehmstes und schönstes Kaffeehaus gilt das Café Gerbeaud am Vörösmarty tér. Die zwei ältesten Konditoreien in Buda sind die Konditorei Ruszwurm im Burgviertel und die Konditorei August neben dem Budaer Fény utca-Markt.

Öffentlicher Nahverkehr

Budapest Foeldalatti Basja Utca Entrance.jpg 3,8 Millionen Fahrgäste bewegen sich täglich auf den insgesamt über 2.000 Kilometer langen Netzstrecken des Öffentlichen Nahverkehrs in Budapest. Das Budapester Verkehrsunternehmen (BKV) unterhält Metro/U-Bahn-, Straßenbahn-, Bus-, O-Bus- und S-Bahn-Linien. Neben der 1896 fertiggestellten U-Bahn "Földalatti vasút" (älteste U-Bahn auf dem europäischen Kontinent), die als Linie 1, Milleniums-U-Bahn oder gelbe Metrolinie bezeichnet wird und zwischen Vörösmarty tér und Mexikói út Fahrgäste befördert, verkehren zwei weitere Metrolinien, die rote Linie 2 zwischen Déli pályaudvar und Örs vezér tér, bzw. die blaue Linie 3 zwischen Újpest und Kőbánya Kispest. Eine vierte soll 2008 übergeben werden, eine fünfte ist geplant. Zur Zeit werden 22 % aller Wege mit der Metro zurückgelegt.

41 % aller Fahrtwege sind Busfahrten, weitere 26 % Straßenbahn- (villamos) und fast 5 % O-Bus-Fahrten. Demnach werden fast drei Viertel aller Wege mit straßengebundenen Verkehrsmitteln bewältigt.

Auf die fünf Linien der HÉV, einer Art S-Bahn in die Budapester Vororte, entfallen 6 %.

Interessante Verkehrsmittel sind noch das "Libegő" (Seilbahn zum János-hegy), die Kindereisenbahn (ehemalige Pioniereisenbahn), die Zahnradbahn zum Svábhegy, und das "Sikló" (Standseilbahn) hinauf zum Burgberg.

Individualverkehr

Obwohl der Anteil des Individualverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen der Stadt eher gering ist, kommt es täglich zu Staus in und um die ungarische Hauptstadt. Dies liegt teilweise am historischen Straßennetz der Stadt, vor allem aber an Versäumnissen der Stadt- und Landesregierung, Budapests Verkehrswege zu modernisieren. Mehr als 600.000 zugelassene PKW nutzen das Budapester Straßennetz mit einer Länge von über 4.000 Kilometern. Die Innenstadtbezirke und Teile von Buda sind Kurzparkzonen. Verschärft wird die Situation durch einen eklatanten Mangel an Parkhäusern.

Das historische Straßennetz Budapests ist durch Ring- und Radialstraßen gekennzeichnet. Zwischen diesen breiten Straßen liegen eher schmale, heute nur noch für den Einbahnstraßenverkehr geeignete Verkehrswege.

Die meisten Autostraßen Ungarns führen über Budapest. Das Straßennetz muss somit neben dem Stadt- auch den Durchgangsverkehr aufnehmen. Die wenigen Donaubrücken sind dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Zudem verfügt die Stadt über nur wenige und zu schmale Zubringerstraßen. Ein Autobahnring um die Stadt ist nur abschnittsweise fertiggestellt.

Eisenbahnverkehr

Budapest nyugati trams.jpg Die meisten Züge kommen auf den drei großen Kopfbahnhöfen an: dem Keleti pályaudvar (Ostbahnhof), dem Nyugati pályaudvar (Westbahnhof) und dem Déli pályaudvar (Südbahnhof). Vom auf Pester Seite gelegenen Ost- und Westbahnhof gibt es Direktverbindungen in 25 europäische Hauptstädte, vom auf Budaer Seite gelegenen Südbahnhof wird u.a. der Plattensee angefahren. Alle drei Bahnhöfe sind mit der Metro erreichbar. Es gibt weitere, kleinere Personen- und Güterbahnhöfe. Die Stadt liegt auf der "Magistrale für Europa", ein wichtiges transeuropäisches Projekt, bei dem bis zum Jahr 2015 zwischen Paris und Bratislava eine Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke realisiert werden soll.

Flugverkehr

Im Südosten der Stadt liegt der Flughafen Budapest-Ferihegy mit dem älteren Terminal I und einem neueren Terminal II. An beiden Terminals wurden 2005 über 8 Millionen Passagiere gezählt (2004: 6,5 Millionen). Mit dem Einstieg mehrerer Billigfluggesellschaften in den ungarischen Markt steigen die Passagierzahlen seit 2004 stark an. Der Flughafen ist mit einem Zubringerbus (reptér-busz) oder über eine Schnellstraße erreichbar. Eine Schnellbahn- oder Metroverbindung ins Zentrum ist geplant.

Schiffsverkehr

Der Schiffsverkehr hat kaum Bedeutung. Neben Ausflugsfahrten gibt es Linienfahrten mit Tragflügelbooten nach Bratislava und Wien.

Söhne und Töchter der Stadt


siehe: Liste der Söhne und Töchter von Budapest

Siehe auch


Budapest, Hungary, View from Gellert Hill Towards Pest, Panorama, February 2006.jpg]]

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