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Anfang der 1920er Jahre wurde das Segelschiff Buckau von Anton Flettner zu seinem Rotorschiff mit „Walzensegeln“, sogenannten Flettner-Rotoren, umgebaut. Die beiden Walzen, die den Magnus-Effekt nutzten, hatten eine Höhe von 15,6 m und 2,8 m Durchmesser. Sie drehten sich mit 120 Umdrehungen pro Minute.

Optimale Antriebsverhältnisse lagen vor, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen gleich der 3,5fachen Windgeschwindigkeit war und der Wind von der Seite kam. Kam der Wind von achtern, musste das Schiff kreuzen.

Die Buckau ist nach einem Stadtteil Magdeburgs benannt. Das Schiff wurde später in Baden-Baden umbenannt und nach Amerika verbracht. Bei der Ankunft in New York am 9.Mai 1926 erregte das Schiff großes Aufsehen.

Technische Daten


  • Stapellauf: 4. September 1920
  • Fertigstellung: 1920 als Schoner/1924 als Rotorschiff
  • Größe:
    • 496 BRT
    • 455 BRT als Segler
  • Tragfähigkeit: 625 t
  • Länge / Breite / Tiefgang: 54 m / 9 m / 3,8 m
  • Antrieb:
    • Segler: 883 m² Segelfläche und Diesel-Hilfsmotor
    • Rotorschiff: Dieselmotor mit 220 PS und zwei Flettner-Rotoren
  • Geschwindigkeit: 7-11 kn
  • Besatzung: 10 Mann
  • Schwesterschiffe: Gaarden, Datteln & Annen (aber ohne Rotorantrieb – 3-Mast-Toppsegelschoner)

Siehe auch:


Literatur


  • Schiffe-Menschen-Schicksale: Buckau und Barbara – Das Experiment der Rotorschiffe, Heft Nr. 20
  • Klaus D. Wagner: Die Segelmaschine, 1991

Segelschiff | Strömungslehre | Aerodynamik

 

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