Buchteln.jpg Buchteln sind süß gefüllte Hefeknödel oder Taschen, die im Ofen gebacken werden. Buchteln sind ein typisches Gericht aus der böhmischen Küche, das auch Eingang in die bayerische und österreichische gefunden hat. In der österreichischen und böhmischen Variante werden Buchteln häufig mit Powidl (Pflaumenmus) gefüllt, in Bayern auch oft mit Powidl oder frischen, ganzen Zwetschgen. Von dieser Wiener Spezialität werden vor dem Backen jeweils 5 Stück zu einem Kreis mit einer Kugel in der Mitte zusammengefügt. Nach dem Backen werden sie mit Staubzucker (Puderzucker) bestäubt und eigentlich immer warm gegessen.
Buchteln werden oft mit warmer Vanillesoße genossen, in manchen Regionen Österreichs werden sie aber auch ohne Füllung zubereitet und mit Sauerkraut gegessen. Bekannt waren in Wien die Buchteln im Café Hawelka, die Frau Hawelka bis zu ihrem Tod selber für die Gäste buk.
Den selben Namen trägt die oberschlesische Variante, die aus dem gleichen Teig wie die Dampfnudel besteht, aber auf einem eingespannten Tuch im Dampfraum des Kochtopfes gegart wird. Die schlesische Buchtel wird traditionell mit Heidelbeer- oder Brombeerkompott gegessen.
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