| Wappen | Karte |
|---|---|
| buchholzer_wappen.jpg | Karte_buchholz.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Harburg |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 72 m ü. NN |
| Fläche: | 74,63 km² |
| Einwohner: | 37.751 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 506 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 21244 |
| Vorwahlen: | 04181, 04186, 04187 |
| Kfz-Kennzeichen: | WL |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 53 005 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 21244 Buchholz |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Norbert Stein (SPD) |
1527 wird Buchholz evangelisch. 1654 wird die erste Schule in Buchholz gebaut.
Laut Amtslagerbuch des Amtes Harburg hat Buchholz 1667 14 Hofstellen, eine Schule und einen Krug. Die Ackerfläche beträgt 45,5 ha. 1699 wird der erste Feuerlöschverband gegründet.
Von 1803 bis 1814 besetzen Napoleons Truppen das Dorf. In dieser Zeit wird die Chausse Bremen-Hamburg (heutige B 75) gebaut.
Am 15. Mai 1857 erhält die Gemeinde Buchholz die Selbstverwaltung.
Am 1. Juni 1874 wird die Eisenbahnstrecke Hamburg – Bremen mit dem Bahnhof in Buchholz dem Verkehr übergeben. Die Strecke Buchholz-Lüneburg wird eingeweiht. Sie erhält einen eigenen Bahnhof.
1899 eröffnet ein Imprägnierwerk (Julius Rütger aus Berlin) südlich des Bahnhofs, mit anfangs etwa 50 Arbeitern. Um 1900 entsteht ein Kalksandsteinwerk gegenüber dem Bahnhof. Nach dem I. Weltkrieg wird daraus eine Mehlfabrik, später eine Faßfabrik. Heute befindet sich auf dem Gelände die Reihenhaussiedlung Bremer Reihe (seit 1963).
1901 wird die Eisenbahnstrecke Buchholz-Soltau eingeweiht. Im gleichen Jahr entsteht ein Wasserwerk (besteht bis 1923). Im folgenden Jahr Eisenbahnstrecke Buchholz-Bremervörde eingeweiht.
Am 8. Juni 1925 wurde in Buchholz durch Otto Telschow die erste NSDAP-Ortsgruppe des nördlichen Niedersachsen gegründet. Telschow wurde später Gauleiter des Gaus Ost-Hannover, dessen Sitz bis zum Sommer 1932 in Buchholz war, bevor dieser zuerst nach Harburg und später nach Lüneburg verlegt wurde. Der Ort blieb trotz dieser Verlegung jedoch ein Zentrum nationalsozialistischer Politik in der Region. So stand in Buchholz in der Geraden Straße die am 4. November 1934 eingeweihte Ehrenhalle der Nationalsozialisten, welche die wichtigste nationalsozialistische Kult- und Feierstätte im Gau Ost-Hannover war. Auf dem Schornstein der o. g. Fassfabrik an der Bremer Straße und damit in Sichtweite der sog. Ehrenhalle wehte die Hakenkreuzfahne. Diese Fahne haben ein paar Arbeiter, die in der damals verfolgten SPD organisiert waren, bei Nacht und Nebel heruntergeholt und einige Tage versteckt. Sie wurde anonym per Post an die NSDAP nach Harbug geschickt.
1936 wird das Teilstück Dibbersen – Sittensen der Reichsautobahn (A1) dem Verkehr übergeben.
Am 19. April 1945 rücken britische Panzer in Steinbeck ein, am 6. Juni 1945 setzt die Militärregierung einen provisorischen Gemeinderat ein. Im Gasthaus „Hohe Luft“ in Steinbeck wurde über die kampflose Übergabe der Stadt Hamburg an die Engländer verhandelt. Der Verhandlungstisch ist dort noch heute zu sehen.
Am 15. Juli 1958 wird Buchholz Stadt und erhält den Namenszusatz „in der Nordheide“. Am 1. Juli 1972 werden die Dörfer Dibbersen, Holm, Holm-Seppensen, Seppensen, Sprötze, Trelde und Reindorf im Zuge der Gemeindereform nach Buchholz eingemeindet. Die Einwohnerzahl der Stadt erhöht sich um 50 %. Im gleichen Jahr werden das Hallen- und Freibad Herrenheide und die Kreis-Sonderschule eingeweiht und das Abwassernetz der Stadt an den Abwasserkanal des Landkreises angeschlossen.
1981 Die Strecke Buchholz - Lüneburg wird für den Personenverkehr und 1989 endgültig stillgelegt. Der Abschnitt Buchholz - Jesteburg - Maschen dient als Güterumgehungsbahn zu und vom Rangierbahnhof Maschen.
Im Buchholzer Stadtrat sind derzeit folgende Parteien vertreten (in Klammern die Zahl der Mandate): CDU (14), SPD (13), FDP (5), Grüne (4), BUB (1), IDA (1). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme.
Buchholzer Gemeindevorsteher und Bürgermeister seit 1869:
Drei im 30-Minutentakt fahrende Buslinien erschließen das Stadtgebiet und schneiden sich dabei an der zentral gelegenen Haltestelle "Treffpunkt". An Sonn- und Feiertagen verkehren diese Linien aber nicht.
Darüber hinaus verkehren Regionalbusse Richtung Harburg, Winsen und Hollenstedt, teilweise auch an Sonn- und Feiertagen. Diese Busse fahren vom Bahnhof oder vom ZOB und sind auch für Fahrten innerhalb des Stadtgebietes von Bedeutung.
An Schultagen fahren zusätzlich zahlreiche Schulbusse sternförmig aus dem ganzen Landkreis nach Buchholz und nachmittags wieder zurück. Diese Busse sind öffentlich und können von jedermann genutzt werden. Da Buchholz bedeutender Berufsschulstandort ist, ergeben sich Fahrtmöglichkeiten in fast alle Ortschaften des Landkreises Harburg. Zentrale Umsteigehaltestelle für den Schülerverkehr ist der ZOB.
Seit dem 12. Dezember 2004 ist Buchholz als Teil des Landkreis Harburg gemeinsam mit den Landkreisen Lüneburg und Stade in den Hamburger Verkehrsverbund integriert.
Derzeit hat die Stadt Buchholz 9 Ehrenbürger:
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"Buchholz in der Nordheide".
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