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Buchenwald
 

Buchen
Buchenwald 1.jpgn in einem Wald]]
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Rosenähnliche (Rosidae)
: Buchenartige (Fagales)
: Buchengewächse (Fagaceae)
: Fagoideae
: Buchen
Wissenschaftlicher Name Fagus L. Koeh-060.jpg (F. sylvatica), Illustration]]

Die Buchen (Fagus) sind eine Gattung in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Gattung ist mit acht bis elf Arten in der gesamten nördlichen gemäßigten Zone vertreten. Die größte Artenvielfalt findet sich im Osten Asiens. In Mitteleuropa ist nur die Rotbuche (F. sylvatica) heimisch.

Beschreibung


Buchen sind sommergrüne Bäume mit glatter, grauer Rinde. Nur selten wird im Alter eine schwache Borke ausgebildet. Die Laubblätter stehen wechselständig und sind ganzrandig, gekerbt oder gezähnt. Sie haben am Rand kleine Härchen, schmale Nebenblätter werden ausgebildet. Buchen sind einhäusig getrenntgeschlechtlich (monözisch) und werden vom Wind bestäubt (Anemophilie). Die männlichen Blütenstände sind kätzchenartig. Die weiblichen Blüten sitzen zu dritt zusammen. Aus ihnen bilden sich die Bucheckern. Es sind dreikantige Nüsse, die zu zweit oder zu dritt in einem sogenannten Achsenbecher (Cupula) sitzen. Sie enthalten 45 bis 50% Öl; aus 100 kg Bucheckern können 30 kg Speiseöl gewonnen werden. Roh sind die Bucheckern essbar. Vom Verzehr größerer Mengen muss aber abgeraten werden, da sie das schwach giftige Fagin enthalten. Der Verzehr von etwa 50 Bucheckern kann Erbrechen, Durchfall, Krampf- und Lähmungserscheinung verursachen. In besonderen Fällen Benommenheit oder tiefe Bewusstlosigkeit bis zu 24 Stunden. Als erste Hilfe helfen Abführmittel.

Das Holz aller Buchenarten ist in seinen Eigenschaften ähnlich: Es hat einen farblich homogenen Aufbau über den gesamten Stammquerschnitt sowie eine große Härte und Biegefestigkeit.

Buchenholz wird sowohl als Massivholz wie auch als Furnier gern im Möbelbau verwendet. Durch Dämpfen des Rohholzes wird die Holzfarbe intensiviert („angefeuert“), ebenso durch Aufbringen von ölhaltigen Holzversiegelungen oder von Wasserlacken.

Buchenholz ist auch ein hochwertiges Brennholz und lässt sich leicht von Hand spalten. Durch seinen hohen Heizwert und das schöne Flammenbild gilt es als eines der besten Hölzer für Ofen und Kamin; zudem sprüht es nur wenig Funken.

Arten


Die Blätter von F. orientalis, F. sylvatica und F. grandifolia sind anders geformt: Image:Buchenblatt mit Haaren.jpg|Behaartes Buchenblatt Bild:Fagus-orientalis.JPG|Die Blätter von F. orientalis Image:Fagus-sylvatica-DK.JPG|Die Blätter von F. sylvatica Image:Fagus grandifolia leaves.jpg|Die Blätter von F. grandifolia

Es werden acht bis elf Buchen-Arten (Fagus) unterschieden:

Abgrenzung von ähnlich benannten Gattungen


Rodenbeker Quellental.JPGs im Norden Hamburgs]]
  • Die Gattung der Hainbuchen oder Weißbuchen (Carpinus) ist den Buchen auf den ersten Blick ähnlich, gehört aber zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
  • Die Gattung der Scheinbuchen (Nothofagus), die den Buchen im Aussehen auch ähnelt, ist ausschließlich in der südlichen Hemisphäre heimisch und gehört zur Familie der Scheinbuchengewächse (Nothofagaceae).

Sonstiges


Buchengewächse | Baum | Waldnutzung

Бук | Bøg | Οξιά | Beech | Fago | Pago | hêtre | אשור (עץ) | Fagus | Beuk (geslacht) | Bøk | Bøk | Тæрс | Buk (drzewo) | Бук | Буква | Kayın | Faw

 

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