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Brunstetter,_Wanda_E.
 

Die Brunst (von althochdeutschen: brinnan = Brand, auch verwandt mit brennen, braten, brauen) ist die Zeitspanne der Paarung bei Tieren, bzw. deren heftigen sexuellen Erregung.

  • in der Jägersprache auch als Brunft bezeichnet
  • aus der Bibel "Du heilige Brunst, süßer Trost" verwendet bei Luther: Schlussstrophe aus "Komm heiliger,Geist, Herre Gott" oder bei Bach "Der Geist hilft unserer Schwachheit auf"
  • der Paarungstrieb bei Tier (Jer 2,23f) wird in der Bibel (Altes Testament) aber auch auf Mensch übertragen (Jes 57,5; Hes 23,20) wenn es um Ungezähmtheit und Götzendienst geht, im Neuem Testament wird entsprechend die ungezügelte Leidenschaft und sexuelle Lust gemeint (Kol 3,5; 1Thess 4,5).
  • allgemeiner Begriff für den Reproduktionszyklus (Östrus) der Haus- und Nutztiere. Bei Rindern spricht man auch von bullig bzw. stierig sein (regional unterschiedlich benutzt). Bei der Hündin spricht man von ihrer Läufigkeit, die Sau oder Bache Rausche, beim Elefantenbullen ist es dann die kritische Musth (während die Elefantenkühe keine ausgeprägten Brunstperioden haben). Bei der Kätzin nennt man die Brunst "Rolligkeit" oder "Läufigkeit", beim Pferd spricht man von der "Rosse".

 

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