Die Bruchdehnung ist ein Materialkennwert, der die prozentuale Verlängerung im Augenblick des Bruches, bezogen auf die Anfangsmesslänge, angibt. Dies wird bei Elastomeren auch als Reißdehnung bezeichnet.Die Ziffer hinter dem "A" gibt die Länge bzw. Breite/Tiefe etc. des Stückes in mm an, auf die sich der prozentuale Verlängerungswert bezieht. Beispiel :"A80Länge : 50%" : Dehnung auf 80 mm Länge beträgt 40 mm im Augenblick des Bruches. Die Bruchdehnung ist bei der Werkstoffprüfung eine von vielen Kenngrößen und charakterisiert die Verformungsfähigkeit eines Werkstoffes. Sie ist die auf die Anfangsmesslänge einer Probe im Zugversuch bezogene bleibende Längenänderung nach erfolgtem Bruch
Länge nach dem Bruch
Die Anfangsmesslänge wird vor dem Zugversuch durch Messmarken auf der Zugprobe festgelegt.
Infolge der örtlich begrenzten Einschnürung ist die Bruchdehnung A abhängig von der Anfangsmesslänge . Um vergleichbare Werte für die Bruchdehnung zu erhalten, werden für Zugversuche Proportionalstäbe verwendet, d.h. Proben, bei denen die Anfangsmesslänge zum Ausgangsquerschnitt in festem Verhältnis steht.
Proportionalstab:
Proben mit rundem Probenquerschnitt:
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"Bruchdehnung".
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