| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_fehlt.jpg Wappen | Karte Brome in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Gifhorn |
| Samtgemeinde: | Brome |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 66 m ü. NN |
| Fläche: | 36,66 km² |
| Einwohner: | 3.397 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 93 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 38465 |
| Kfz-Kennzeichen: | GF |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 51 005 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 36 38465 Brome |
| E-Mail-Adresse: | rathaus@samtgemeinde-brome.de |
Die mittelalterliche Ortsgeschichte, bei der Burg und Ort zwischen verschiedenen Herrschern hin- und hergereicht wurden, verlief unruhig und wechselvoll. Ursprünglich war die Ansiedlung am Ohre-Übergang eine planmäßige Ortsbegründung von Heinrich dem Löwen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. 1292 fiel Brome an der Markgrafen von Brandenburg, kam aber infolge dessen Kinderlosigkeit wieder an den welfischen Zweig zurück. 1360 verpfändete dessen Herrscher, Herzog Magnus von Braunschweig Burg und Ort an die von Bartensleben. 1492 übernahm Fritz von der Schulenburg die Herrschaft, um sie 1583 wieder an die von Bartensleben abzugeben.
Die Burganlage besteht aus dem mittelalterlichen kleineren Ostflügel und dem langgestreckten nördlichen Hauptflügel. Dazwischen erhebt sich im Innenhof der Treppenturm mit rund 23 m Höhe. Das zweigeschossige Hauptgebäude hat die Maße von 37 x 9 m und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es ist mit Backsteinen im alten Klosterformat restauriert worden. Im seinem Kellergeschoss befinden sich in zwei Räumen Kreuzgewölbe.
Seit 1976 wird die Burg als Heimatmuseum genutzt, dessen Schwerpunkt auf der Darstellung der ländlichen Selbstversorgung und des alten Handwerks (u.a. Schmied, Schuhmacher, Drechsler, Tischler) im Bromer Land liegt. Weitere Angebote sind ein mittelalterlicher Kräutergarten, eine Korbimkerei sowie als Restauration ein Museumscafe.