| Eigenschaften | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Selen - Brom - Krypton | - | Cl Br I | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 77Br | {syn.} | 57,036 h | epsilon | 1,365 | 77Se | - | 78Br | {syn.} | 6,46 min | epsilon | 3,574 | 78Se | - | 79Br | 50,69 % | Br ist stabil mit 44 Neutronen | - | 80Br | {syn.} | 17,68 min | beta- epsilon | 2,004 1,871 | 80Kr 80Se | - | 81Br | 49,31 % | Br ist stabil mit 46 Neutronen | - | 82Kr | {syn.} | 35,30 h | beta- | 3,093 | 82Kr | - | 83Kr | {syn.} | 2,40 h | beta- | 0,972 | 83Kr |
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Brom ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente aus der Gruppe der Halogene (7. Hauptgruppe, Symbol Br, Ordnungszahl 35). Es ist das einzige bei Raumtemperatur und Normaldruck flüssige nichtmetallische Element. Es wurde 1826 erstmals durch den französischen Chemiker Antoine-Jérôme Balard aus Meeresalgen isoliert. Eine technische Herstellung erfolgte erst ab 1860. Auf Grund seines stechenden Geruchs schlug Joseph Louis Gay-Lussac den Namen Brom (von altgriechisch βρωμος brómos „Gestank“) vor.
Brom ist giftig, seine Dämpfe sollten daher nicht eingeatmet werden. Da es außerdem ätzend ist, sollte es keinesfalls mit der Haut in Kontakt kommen.
Die Herstellung elementaren Broms erfolgt durch Oxidation von Bromidlösungen durch Chlor. Als Bromidquelle nutzt man überwiegend Meerwasser, vereinzelt auch Sole, stark salzhaltiges Wasser aus großer Tiefe.
Brom_amp.jpg
Die schwere rotbraune Flüssigkeit bildet unangenehm stark stechend riechende Dämpfe, die weit giftiger sind als Chlor. Festes Brom ist dunkel, bei weiterer Abkühlung hellt es auf. In Wasser ist es mäßig, in organischen Lösungsmitteln wie Alkohol, Kohlenstoffdisulfid oder Tetrachlorkohlenstoff sehr gut löslich. In Wasser gelöstes Brom, wird durch Licht unter Sauerstoffentwicklung zum Bromid reduziert.
Brom verhält sich chemisch wie das leichtere Chlor, reagiert aber wesentlich weniger energisch. Feuchtigkeit erhöht die Reaktivität des Broms stark. Mit Wasserstoff reagiert es im Gegensatz zum Chlor erst bei höheren Temperaturen unter Bildung von Bromwasserstoff.
Mit vielen Metallen (z.B. Aluminium) reagiert es sehr exotherm unter Bildung des jeweiligen Bromides. Feuchtem Brom widerstehen nur Tantal und Platin.
Bromidionen weist man mit Hilfe von Chlorwasser und Hexan nach. Elementares Chlor setzt bei dieser Nachweisreaktion z. B. aus Natriumbromid analog elementares Brom frei (und es bildet sich Natriumchlorid). Das Brom färbt beim Schütteln die Hexanphase orangebraun (Extraktion):
Elementares Brom ist sehr giftig und ätzend, Hautkontakt führt zu schwer heilenden Verätzungen. Inhalierte Bromdämpfe führen nach einer Latenzzeit zu Atemnot, Lungenentzündung und Lungenödem. Auch auf Wasserorganismen wirkt Brom sehr giftig. Aufbewahrung in Behältern aus Glas, Blei, Monel® oder Nickel.
Chemisches Element | Halogen | Periode-4-Element
Broom | بروم | Brom | Brom | Brom | Brom | Bromine | Bromo | Bromo | Broom | Bromi | Brome | ברום | Brom | Bróm | Bromo | Bróm | Bromo | 臭素 | 브로민 | Bromum | Bromas | Broms | Pūkane | Broom | Brom | Brom | Bròm | Brom | Bromo | Brom | Бром | Bromine | Bróm | Brom | Бром | Brom | โบรมีน | Brom | Бром | Brôm | 溴