Der Broca-Index ist ein Maß zur Gewichtsbeurteilung einer Person. Er wurde von Paul Broca, einem französischen Chirurgen, der zwischen 1824 und 1880 gelebt hat, entwickelt. Diese einfache Faustformel arbeitet mit der Körpergröße: Das Normalgewicht nach Broca wird errechnet, indem man von der Körpergröße (in Zentimetern) 100 abzieht.
| Körpergröße in Meter | Normales Körpergewicht nach Broca-Index | Body Mass Index (BMI) | iBMI | 1,5 | 50 | 22,22 | 14,81 | 1,53 | 53 | 22,64 | 14,80 | 1,56 | 56 | 23,01 | 14,75 | 1,59 | 59 | 23,34 | 14,68 | 1,62 | 62 | 23,62 | 14,58 | 1,65 | 65 | 23,88 | 14,47 | 1,68 | 68 | 24,10 | 14,34 | 1,71 | 71 | 24,28 | 14,20 | 1,74 | 74 | 24,44 | 14,05 | 1,77 | 77 | 24,58 | 13,89 | 1,8 | 80 | 24,69 | 13,72 | 1,83 | 83 | 24,78 | 13,54 | 1,86 | 86 | 24,86 | 13,36 | 1,89 | 89 | 24,92 | 13,18 | 1,92 | 92 | 24,96 | 13,00 | 1,95 | 95 | 24,98 | 12,81 | 1,98 | 98 | 25,00 | 12,62 | 2,01 | 101 | 24,99 | 12,44 | 2,04 | 104 | 24,99 | 12,25 |
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Ein Körpergewicht, das bis zu 10 Prozent über oder unter dem errechneten Broca-Gewicht liegt, wird als akzeptabel eingestuft.
Liegt das Körpergewicht mehr als 20 Prozent über dem nach Broca errechneten „Sollgewicht“, ist langfristig mit ungünstigen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen. In diesem Fall wird der Arzt zu einer Gewichtsreduktion raten. Liegen jedoch bereits Risikofaktoren wie Diabetes, erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin bzw. hohes LDL-Cholesterin) oder Bluthochdruck vor, wird der Arzt bei jedem Gewicht oberhalb des Broca-Normalgewichts zu einer Gewichtsabnahme raten.
Die Broca Formel ist jedoch nur für eine schnelle, grobe Einschätzung geeignet. Sie berücksichtigt zum Beispiel keine geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Normalgewicht. Zudem ist sie für große bzw. kleine Personen sowie für Kinder nicht geeignet: Kleine Personen werden zu häufig als übergewichtig eingestuft große dagegen eher selten.
Eine etabliertere, aber auch kompliziertere Methode ist der Body-Maß-Index (BMI). Dieser korreliert stark mit dem Körperfettgehalt. Um den BMI zu berechnen, wird das Körpergewicht (kg) ins Verhältnis zum Quadrat der Körpergröße gesetzt.
Mit dem Bauchumfang ist in den letzten Jahren ein weiteres Messinstrument dazugekommen, das sowohl in seiner Einfachheit als auch in seiner Bedeutung überzeugt. In Studien hat sich herausgestellt, dass das „Innere Bauchfett“ (d. h. das Fett im Bauchraum) im direkten Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen steht. Dieses innere Bauchfett Fachleute nennen es „intraabdominales Fett“ oder "viszerales Fettgewebe"– ist sehr stoffwechselaktiv. Es beeinflusst den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Zuckerstoffwechsel), so dass Fettstoffwechselstörungen und Diabetes die Folge sein können. Eine Messung des Bauchumfangs gilt als einfachstes Mittel, um die Menge des Fettes im Bauchraum zu ermitteln. Ein erhöhtes Risiko liegt für Frauen ab 88 cm vor. Bei Männern beginnt der Risikobereich ab 102 cm. Einen Online-Test kann man hier durchführen.
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"Broca-Index".
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