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Großbritannien war die größte Kolonialmacht der Geschichte mit Kolonien auf jedem der bewohnten Kontinente. Britische Kolonien bedeckten im ausgehenden 19. Jahrhundert fast ein Viertel der Erdoberfläche; die Entwicklung von Englisch zur Weltsprache Nummer eins wurde dadurch ausgelöst, dass es Kolonialsprache Großbritanniens war. British Empire Anachronous 4a.PNG

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Besonderheiten


Großbritannien weist einige Besonderheiten bei aktuellen und ehemaligen Kolonien auf. Die Isle of Man und die Kanalinseln unterstehen nicht wie die anderen Kolonien dem britischen Staat, sondern direkt der Königin. Die Königin ist zudem Staatsoberhaupt mehrerer unabhängiger Staaten, die vormals zu Großbritannien gehörten. Hierzu gehören u. a. Australien, Neuseeland und Kanada. Ein von der Königin eingesetzter Generalgouverneur vertritt hier die Königin und unterzeichnet für sie sämtliche von den jeweiligen Regierungen und Parlamenten getroffenen Entscheidungen. Die Königin hat theoretisch das Recht, jede dieser Entscheidungen durch ihr Veto zu blockieren. Von diesem Recht machte sie seit 1953 jedoch lediglich zweimal Gebrauch.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kolonialmächten hat Großbritannien heute zum Großteil seiner ehemaligen Kolonien gute politische und wirtschaftliche Beziehungen und ist mit ihnen im Commonwealth of Nations weiterhin eng verbunden. Die Gebiete, deren internationale Beziehungen noch heute von Großbritannien wahrgenommen werden, werden auch als Britische Überseegebiete bezeichnet.

Übersicht über ehemalige und noch bestehende Gebiete nach Kontinenten


Afrika

Amerika und Atlantikinseln

Asien

Europa

Australien und Ozeanien (Pazifik)

Antarktis

Siehe auch


Kolonialmacht | Abhängiges Gebiet (Großbritannien) | Britische Kolonialgeschichte | Liste (Politik)

 

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