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Brig-Glis ist eine Gemeinde im Bezirk Brig des Kantons Wallis in der Schweiz.

Entstehung


Sie ist am 1. Januar 1973 aus der Fusion der früheren Gemeinden Brig, Glis (mit dem Weiler Gamsen) und Brigerbad entstanden. Seither hat sich das Stadtgebiet baulich stark entwickelt. Die Gemeinde Brig-Glis zählt 11'696 Einwohner (Stand 2002). Ihr Gebiet reicht von der Talebene (678 m ü. M.) bis in das nördliche Simplongebiet. Die höchste Erhebung, das Spitzhorli liegt auf 2737 m ü. M.

Wirtschaft


Brig-Glis ist das Zentrum des deutschsprachigen Oberwallis. Diese Rolle erhielt es besonders nach dem Bau des Simplontunnels. Er wurde 1906 eingeweiht und war der Anschluss an das europäische Schienennetz. Damit wurde Brig-Glis zu einem Kristallisationspunkt für Dienstleistungsunternehmen, von der Güterspedition am Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum virtuellen Bahnhof der SBB, einem Call Center, von dem aus auf elektronischen Kommunikationskanälen weltweit Auskünfte erteilt und Billete ausgestellt werden.

80% der Bevölkerung arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Industrie besteht nur aus einem grösseren Betrieb, der in Gamsen domizilierten „Société Suisse des Explosifs“ (SSE), einer ehemaligen Sprengstofffabrik, die heute ein diversifiziertes Chemieunternehmen ist.

Kultur


Wichtige Einrichtungen sind das Keller-Theater im Stockalper-Schloss und der Grünwaldsaal in der Mediatheke. Auch in der Simplonhalle (Kongresszentrum) werden regelmässig Veranstaltungen auf die Bühne gebracht.

Weblinks


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Brigue-Glis | Briga-Glis | Briga-Glis

 

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