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Die_Bremer_Stadtmusikanten.jpg Die Bremer Stadtmusikanten ist der Titel eines Märchens der Brüder Grimm. Es spielt im niedersächsischen Umland von Bremen.

Zusammenfassung


In dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" geht es um vier alte Tiere, einen Hahn, eine Katze, einen Hund und einen Esel, die infolge ihres Alters getötet werden sollen. Es gelingt ihnen zu entkommen, worauf sie sich zufällig treffen. Alle folgen dem Vorschlag des Esels, in Bremen Stadtmusikanten zu werden. Unterwegs tauchen neue Hindernisse auf, mit denen die Tiere sich aber ganz gut zurechtfinden. Sie jagen erfolgreich einige Räuber aus einem Waldhaus dank ihrer "musikalischer Talente". Das neue Zuhause erweist sich als eine prima Idee, die ihnen so gut gefällt, dass die "Bremer Stadtmusikanten" bis zum Lebensende dort bleiben.

Wo die Bremer Stadtmusikanten ursprünglich lebten


Esel - bei einem Müller östlich von Bremen in der kleinen Ansiedlung Stellichte bei Walsrode, gegenüber dem Rittergut, gleich neben der kleinen Gutskirche. Hund - ein kurzes Stückchen an der Lehrde entlang nicht weit vom Königshof in der Ortschaft Lehrden. Katze - auf dem "Krusenhoff", ein alter Bauernhof in Verdenermoor (Ortsteil von Kirchlinteln). Hahn - auf dem Heidehof in Ramelsen.

Die vier beendeten ihren Weg nach Bremen bereits an einem Räuberhaus, das auf dem Horst (Gemeinde Kirchlinteln), direkt an der Stadtgrenze zu Verden gelegen war. Nun gibt es dort die Autobahnabfahrt "Verden Ost". Hier wohnten sie bis an ihr Lebensende.

Wissenswertes zum Märchen


Auf das Zitat "...etwas Besseres als den Tod findest du überall..." greift Carl Zuckmayer in seinem Werk 'Der Hauptmann von Köpenick' zurück, denn nichts schien ihm geeigneter als dieser Satz aus den 'Bremer Stadtmusikanten', um zu verdeutlichen, dass aus jeder schier aussichtslosen Lage Kraft für einen Neuanfang geschöpft werden kann.

Der Titel des Märchens scheint irreführend, denn die Tiere sind ja niemals 'Bremer Stadtmusikanten' geworden, auch wird in der Urfassung des Märchens die Stadt Bremen nicht erwähnt. Der Gedanke der Tiere, man könne ja immer noch Bremer Stadtmusikant werden, auch wenn man zu sonst nichts tauge, wirft kein gutes Licht auf die damalige Qualität der Bremer Kultur aus der Sicht der Bevölkerung des Umlandes. Dennoch erfreut sich das Märchen in Bremen großer Beliebtheit.

An der linken Seite des Bremer Rathauses steht eine Bronzestatue (2 Meter) von Gerhard Marcks, aufgestellt 1953. Eine ähnliche Statue steht in Bremens Partnerstadt Riga (Lettland).

Viele Menschen glauben, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man die Vorderbeine des Esels umfasst und sich etwas wünscht. An dieser Stelle ist die Statue glänzend. Neben dem Bremer Roland sind die Bremer Stadtmusikanten ein Wahrzeichen der Stadt.

Weblinks


Literarisches Werk | Literatur (18. Jh.) | Literatur (Deutsch) | Märchen | Bremen | Sehenswürdigkeit | Wahrzeichen

Town Musicians of Bremen | ブレーメンの音楽隊 | De Bremer straatmuzikanten | Os músicos de Bremen | Бременски музиканти

 

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