| Stadtteil von Bremen Burglesum | - align="center" bgcolor="#FFFFFF" | Bremen-Burglesum.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | Rang | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 25,84 km² | 4/23 | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 33.851 | 8/23 | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 1310 Einwohner/km² | 17/23 | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 9 % | 17/23 | bgcolor="#FFFFFF" | Arbeitslosenquote: | 15,5 % | 11/23 | bgcolor="#FFFFFF" | Stand: | Mitte 2003 | bgcolor="#FFFFFF" | Ortsteile: | Burg-Grambke Werderland Burgdamm Lesum St. Magnus | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | Website Ortsamt Burglesum | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | office@oaburglesum.bremen.de | |||||
Burg-Grambke liegt südlich der Lesum zwischen dem Blockland und dem Werderland und grenzt an den Bremer Industriepark, in dem sich unter anderem die Arcelor Bremen (früher Klöckner-Hütte und Stahlwerke Bremen) befindet.
Burg-Grambke bietet mehrere Ausflugsmöglichkeiten, darunter einige Seen: den Grambker See, den Grambker Feldmarksee, den Grambker Sportparksee und den Burger See, der durch die Heerstraße zweigeteilt wird.
Ein Anziehungpunkt für Naturliebhaber ist unter anderem der Feldmarksee, der im Volksmund "Erikasee" genannt wird. Er ist von Birken, Eschen und einem naturnahen Schilfgürtel umgeben. Der im Jahre 2002 ausgehobene Grambker Sportparksee ist wesentlich größer und misst etwa 1,2 km Länge. Aufgrund seiner guten Wasserqualität ist er zum Baden geeignet. Im Gegensatz zum Feldmarksee liegt er sehr viel ruhiger und abgeschiedener.
Sehenswert ist die Grambker Dorfkirche, 1722 im Barockstil erbaut mit neugotischem Turm von 1864.
Der zwischen den Flüssen Lesum und Weser gelegene Ortsteil Werderland besteht aus offener, baumarmer Marschenlandschaft. Entlang der Lesum erstreckt sich die Ortschaft Lesumbrok, weiter südlich an der Weser die Ortschaft Niederbüren sowie der Rest des in den 1950er Jahren im Rahmen der Industrieansiedlung im Werderland zum grössten Teil aufgegebenen Dorfes Mittelsbüren. Ein dort abgetragenes Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde im Park des Focke-Museums in Bremen-Schwachhausen original wieder aufgebaut und ist zu besichtigen. Von Mittelsbüren ist der Bereich um die im neugotischen Stil 1846/47 erbaute Moorlosenkirche erhalten.
Der östliche Teil des Werderlandes wurde in den 1950er Jahren mit dem Bau der Klöckner-Werke, jetzt Arcelor Bremen GmbH, aus dem Ortsteil ausgegliedert und als Ortsteil Industriehäfen dem Stadtteil Bremen-Häfen zugeschlagen. 1996 wurde das zentrale Werderland als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ebenfalls unter Naturschutz steht der Schönebecker Sand, die Halbinsel zwischen Weser und Lesum mit ehemaliger Badeanstalt. Mit Bremen-Vegesack ist das Werderland durch das Lesumsperrwerk verbunden, welches 1971–74 für den Hochwasserschutz errichtet wurde.
Sehenswert ist die im Ortskern inmitten des alten lesumer Friedhofs gelegene St.-Martini-Kirche, umgeben von Grabsteinen aus dem 17. - 19. Jahrhundert. Von dem ursprünglichen Bau ist der romanische Turm aus der Zeit um 1200 erhalten. Das Kirchenschiff wurde 1778/79 als barocker Saalbau neu aufgeführt.
Der nach Fabrikant Baron Ludwig Knoop benannte Knoops Park liegt in St. Magnus. Dort findet auch das Festival "Sommer in Lesmona" statt, bei dem die Kammerphilharmoniker Bremen vor picknickenden Zuhörern spielen.
Der etwas weiter lesumabwärts gelegene Park Lesmona mit der gleichnamigen klassizistischen Villa bildete den Hintergrund für das Buch "Sommer in Lesmona" von Marga Berck, das mit Katja Riemann verfilmt wurde.
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