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Bram Stoker’s Dracula ist ein Horror-Liebesfilm aus dem Jahr 1992, der auf Bram Stokers Roman Dracula basiert.

Handlung


Der rumänische Graf Dracula muss in den Krieg ziehen. Er überlebt die schweren Kämpfe und reist zurück zu seiner Frau Elisabeta, die sich jedoch aufgrund falscher Botschaft, Dracula sei im Krieg gefallen, das Leben genommen hat. Erfüllt von Zorn und Trauer wendet sich Dracula von Gott ab und wird zu ewigem Leben verdammt, in dem Blut seine Nahrung sein soll. So wird er zum Vampir.

Jahrhunderte später soll der englische Anwalt Jonathan Harker Häuser in London an Graf Dracula verkaufen. Harker reist zum Schloss des Grafen in Transsylvanien, um dort über die Immobilien-Verträge zu verhandeln. Der Graf sieht dabei ein Bild von Harkers Verlobter Mina Murray, die seiner verstorbenen Frau Elisabeta täuschend ähnlich sieht. Er nimmt Harker gefangen und reist nach England, um seine Geliebte zu finden. Dort angekommen verführt er Mina und macht ihre beste Freundin Lucy Westenraa zum Vampir, so dass sie von Lord Arthur Holmwood getötet werden muss.

Währenddessen gelingt Harker die Flucht aus Draculas Schloss und er kehrt nach London zurück. Dort stellt er sich zusammen mit Professor Abraham van Helsing, Lucys Verlobtem Lord Arthur Holmwood, van Helsings früherem Studenten Dr. Jack Seward und dem Amerikaner Quincey P. Morris dem Vampir. Dracula wird geschwächt, kann aber nach Transsylvanien fliehen.

Nach einer langen Verfolgungsjagd stellen sie ihn vor seinem Schloss und verwunden ihn schwer. Aus Liebe und Mitleid wird er von Mina schließlich getötet. Hierzu wird ein Pfahl in sein Herz geschlagen und Dracula anschließend enthauptet, um ihn überhaupt töten zu können.

Hintergrund


Der Film ist eine recht werkgetreue Verfilmung des Romans, setzt aber, anders als sonstige Dracula-Filme, auf das tragische Schicksal des Grafen, der seine geliebte Frau verloren hat. Die Figur der Elisabeta und die daraus entwickelte Liebesgeschichte, die die Einstellung des Zuschauers zur Titelfigur entscheidend beeinflusst, kommen im Buch nicht vor.

In einer Nebenrolle spielt Monica Bellucci eine von Draculas Bräuten.

1995 drehte Mel Brooks mit „Dracula – Tot aber glücklich“ eine Parodie auf diesen Dracula-Film. Leslie Nielsen übernahm die Rolle des Dracula, Brooks selbst verkörperte van Helsing.

Auszeichnungen

Der Film wurde für vier Oscars nominiert und gewann drei davon in den Kategorien Bestes Kostümdesign, Bestes Makeup und Bester Tonschnitt.

Literatur


  • Fred Saberhagen und James V. Hart: Bram Stoker's Dracula. Der Roman zum Film von Francis Ford Coppola. Nach dem Drehbuch von James V. Hart in Anlehnung an Bram Stokers Roman. Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-42217-5
  • Bram Stoker: Dracula (OT: Dracula). Deutsch von Karl Bruno Leder. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 2004, ISBN 3-458-34803-4
  • Karsten Prüssmann: Die Dracula-Filme. Von Friedrich Wilhelm Murnau bis Francis Ford Coppola. Heyne-Filmbibliothek, Band 190. Heyne, München 1993, ISBN 3-453-06702-9

Weblinks


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