| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Bruessow.png | Brüssow-pt.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Uckermark |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 47 m ü. NN |
| Fläche: | 101,02 km² |
| Einwohner: | 2.350 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 17326 |
| Vorwahl: | 039742 |
| Kfz-Kennzeichen: | UM |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 73 085 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Prenzlauer Straße 8 17326 Brüssow |
| Website: | www.amt-bruessow.de |
| Bürgermeisterin: | Gisela Müllenhagen |
| Lage der Stadt Brüssow im Landkreis Uckermark | |
| Brüssow_in_UM.png | |
Brüssow ist eine Stadt im Nordosten des Landkreises Uckermark in Brandenburg und Verwaltungssitz des Amtes Brüssow (Uckermark).
Die ursprünglich slawische Siedlung wird zum Ende des 12 Jahrhunderts deutscher Burgstandort.
Der Stadtname kommt wahrscheinlich aus dem Altpolabischen und dürfte sich von brus gleich Schleifstein ableiten.
Im Jahre 1259 wurde das Stadtrecht das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Urkunde wurde durch den Ritter Heinrich von Stegelitz verfasst. Das lag nicht zuletzt daran, dass Brüssow an der Straße Magdeburg–Berlin–Stettin lag. Dieses Stadtrecht wurde dem Ort zwischen 1550-1809 wieder entzogen.
1935 wurde die einst preußisch-königliche Domäne dem Generalfeldmarschall August von Mackensen übergeben und zum Erbhof erklärt.
Albrecht Schönherr, der Schüler Dietrich Bonhoeffers und späterere Bischof der Region Ost der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, hatte in Brüssow von 1937 bis 1948 seine erste Pfarrstelle.
Ab dem Jahr 1952 gehörte Brüssow zum neu gebildeten Kreis Pasewalk.
Nach einem erfolgreichen Bürgerentscheid gehört Brüssow seit dem 1. August 1992 wieder zum Land Brandenburg.