Beim digitalen Fernsehen werden Video-, Audio- und Datenströme über das Zubringernetz, also Kabel, Satellit oder Funk zum Fernsehzuschauer gesendet. Die Diensteanbieter gruppieren mehrere digitale Programme zu einem Gesamtangebot, dem Bouquet (von frz. bouquet *, „Strauß; Bund“) und verwalten gegebenenfalls die Zugriffsrechte (Bezahlfernsehen).
Häufig wird der Begriff Bouquet mit dem verwandten Begriff Transponder verwechselt. Ein Transponder ist jedoch eine physikalische Zusammenfassung von mehreren Datenströmen auf einem Frequenzband, ein Bouquet ist eine virtuelle Gruppierung von Diensten, die sich auch über mehrere Transponder erstrecken können.
Beim analogen Fernsehen wird jeder Kanal von einem einzigen Programm belegt. Weil nun die digitalen Programme komprimiert und MPEG-kodiert werden können, brauchen sie erheblich weniger Bandbreite (typischerweise 2–12 MBit/s, je nach Bildqualität) und es ist möglich, einen einzigen Kanal mit einem ganzen Transponder von Programmen zu belegen.
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"Bouquet (Digitales Fernsehen)".
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