Der Botanische Garten der Goethe-Universität Frankfurt am Main wurde 1763 durch die Stiftung von Johann Christian Senckenberg begründet und an seinem ursprünglichen Platz in der Nähe des Eschenheimer Turms, (ca.1 ha, zwischen der heutigen Bleich- und Stiftstraße) bis 1774 ausgebaut. Der Stifter selbst plante den Garten, nach dem Vorbild des von Carl von Linné in Uppsala errichteten Gartens, hat aber seine endgültige Fertigstellung nicht mehr erlebt.
Die Idee des Stifters war hauptsächlich, daraus einen Garten für medizinische Heilpflanzen zu "bauen".
Zunehmende Gebietsverluste durch Bebauung und die ebenfalls vermehrte Luftverschmutzung machten Ende des 19. Jahrhunderts einen Umzug notwendig.
Der Umzug fand dann in den Jahren 1907-1908 statt. Leiter war zu dieser Zeit Direktor Martin Möbius in Zusammenarbeit mit Obergärtner Rudolph Günther.
Neben der systematischen Abteilung nach Linné besaß dieser Garten bereits einen Teil, der nach ökologischen Gesichtspunkten aufgebaut war.
Der Garten sollte vornehmlich der Forschung des Senckenbergischen Instituts und in der Folge der 1914 gegründeten Universität dienen.
Während der 30er Jahre gestaltete Gartenbauoberinspektor Kiehne den Garten um. Er errichtete ein Arboretum und erste pflanzengeographische Parzellen (Alpinum, Sanddüne).
Als dieser Garten zu klein für die Bedürfnisse der Forschung wurde, plante man 1930 den dritten, heutigen Garten.
Das Gebiet des zweiten Gartens wurde dem Palmengarten zugeschlagen.
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"Botanischer Garten der Goethe-Universität Frankfurt am Main".
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