| Wappen | Karte |
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| Wappen | Karte_Ploen_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Ostholstein |
| Fläche: | 64,25 km² |
| Einwohner: | 3.591 (31. Dezember 2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner je km² |
| Höhe: | 43 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 23715 |
| Vorwahl: | 04527 |
| Geografische Lage: | |
| Kfz-Kennzeichen: | OH |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 55 007 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 2 23715 Bosau |
| Offizielle Website: | www.gemeinde-bosau.de |
| E-Mail-Adresse: | info@gemeinde-bosau.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Mario Schmidt |
1939 erwarb die Firma Hellmuth Walter KG aus Kiel Gelände am Plöner See und errichtete dort in Stadtbek ihre Werkserprobungsstelle. Hier wurden Torpedos und die Schlitzrohrschleuder erprobt. Diese Walter-Schlitzrohrschleuder war eine chemische Dampfschleuder, die dann bis Kriegsende Verwendung fand. Die Flugbombe Fi 103, später Vergeltungswaffe 1 bzw. V1 genannt, wurde von der Walter-Schlitzrohrschleuder (Katapult) mittels Dampfkolben mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h in die Luft geschleudert. Der Kolben wurde ausgeklinkt und die Fi 103 flog mit eigenem Pulsoantrieb weiter. Gebäude der Erprobungsstelle, im See auf Pfählen errichtet, wurden durch die Alliierten gesprengt.
Bosau ist auch der Name eines Klosters bei Zeitz in Sachsen-Anhalt - siehe: Kloster Bosau