| Wappen | Karte |
|---|---|
| wappen-bornheim-rheinland.png | Lage der Stadt Bornheim in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Kreis: | Rhein-Sieg-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 55 m ü. NN |
| Höchster Punkt: | 164,8 m ü. NN (Hennesenberg, Brenig) |
| Niedrigster Punkt: | 46,6 m ü. NN (Rheinbett bei Widdig) |
| Fläche: | 82,72 km² |
| Einwohner: | 48.262 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 583 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 53332 |
| Vorwahlen: | 02222, 02227, 02236 (Widdig) |
| Kfz-Kennzeichen: | SU |
| Gemeindekennzahl: | 05 3 82 012 |
| Stadtgliederung: | 14 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstr. 2 53332 Bornheim |
| Website: | www.bornheim.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Wolfgang Henseler (SPD) |
| Stärkste Fraktion: | CDU (Stand September 2005) |
Bornheim ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie liegt zwischen Bonn und Köln und breitet sich von der Mitte der noch durchweg bewaldeten Hochfläche des Vorgebirges im Westen bis zum linken Rhein-Ufer im Osten aus. Sie grenzt an die Bundesstadt Bonn im Süden, die Gemeinden Alfter und Swisttal im Süd-Westen, die Städte Brühl und Wesseling im Norden, sowie am Rhein an die Stadt Niederkassel im Osten.
Bornheim besteht aus den Stadtteilen Bornheim, Brenig, Dersdorf, Hemmerich, Hersel (R), Kardorf, Merten, Rösberg, Roisdorf, Sechtem, Uedorf (R), Walberberg, Waldorf, Widdig (R).
(R)= Ort liegt am Rhein
Durch ihre zentrale Lage zwischen der Bundesstadt Bonn und Köln gehört die Stadt Bornheim zu den am stärksten wachsenden Städte der Region. Mittlerweile ist Bornheim die drittgrößte Stadt des Rhein-Sieg-Kreises.
Durch die Stadtteile Waldorf, Walberberg und Merten führt die Eifelwasserleitung, ein römischer Aquädukt zur Versorgung von Köln mit Trinkwasser.
Im Stadtteil Roisdorf liegt die Zentrale von Landgard Obst&Gemüse, einer der größten deutschen Vermarktungseinrichtungen für Obst und Gemüse.
Im Stadtrat hat sich eine Koalition aus SPD, Grünen und UWG gebildet, die zusammen mit der Stimme des Bürgermeisters eine Stimme mehr als die Opposition, bestehend aus CDU und FDP hat.
Bornheim wurde von 1946 bis 2004 mit absoluter Mehrheit von der CDU regiert. Erst nach 58 Jahren verlor sie diese absolute Mehrheit und stellte nicht mehr den Bürgermeister. Seit der Kommunalwahl 2004 bestimmt ein Bündnis aus SPD, Grünen und Unabhängiger Wählergemeinschaft die Geschicke im Stadtrat. Bürgermeister ist seitdem der Sozialdemokrat Wolfgang Henseler.
Im Namen der Stadt – unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters – verleiht die Europaschule Bornheim ihren Ehrenpreis, den „Bornheimer“. Damit soll eine Persönlichkeit geehrt werden, die sich in besonderer Weise um pädagogische Themen in der Öffentlichkeit bemüht und hier bahnbrechend gearbeitet hat.
Bisherige Preisträger waren:
Der Preisträger des Jahres 2006 ist der „Vater“ der PISA-Studie und Leiter der OECD - Programme zur Bewertung internationaler Schülerleistungen, Andreas Schleicher, OECD, Paris.
Die Lage Bornheims, auf der betriebsamen linken Rheinstrecke zwischen Bonn und Köln sorgt für günstige ÖPNV-Verbindungen:
Im Stadtgebiet Bornheims gibt es zwölf katholische Kirchengemeinden, die in zwei Pfarrverbänden zusammengefasst sind: Zum Pfarrverband „Bornheim - An Rhein und Vorgebirge“ gehören
Der Konvent der Dominikaner in Walberberg wurde 1926 gegründet, in und später auch um der Rheindorfer Burg. Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts besaßen die Dominikaner hier eine Philosophisch-Theologische Hochschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier die Theorie des Christlichen Sozialismus entwickelt, die Eingang in das Ahlener Programm der CDU fand.
In Botzdorf gibt es noch den alten Brauch, dass an Karfreitag und Karsamstag Kinder mit Ratschen durch das Dorf ziehen, um mit diesem Lärm das Glockengeläut zu bestimmten Zeiten zu ersetzen.
Die evangelische Kirche ist mit Gemeinden in Bornheim, Hersel und Hemmerich vertreten, die zum Gemeindebezirk Bornheim/Alfter gehören. Die evangelische Kirchengemeinde Walberberg gehört zum Gemeindebezirk Brühl.
In Bornheim und in Roisdorf haben sich zudem freikirchliche Gruppen niedergelassen.
Bis 1938 besaß Bornheim auch eine jüdische Synagoge. Sie wurde in der Reichspogromnacht von den Nationalsozialisten niedergebrannt. Eine Plakette in der Königstraße erinnert an dieses Gotteshaus. Von der jüdischen Gemeinde Bornheim zeugen nur noch die drei Friedhöfe in Bornheim (Botzdorf), Walberberg und Hersel. Die jüdischen Bornheimer wurden fast alle in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Die jüdischen Friedhöfe sind 2004 in einer Studie im Auftrag der Stadt Bornheim dokumentiert worden.
Der Sportmoderator Johannes B. Kerner lebte als Kind in Hersel und spielte bei TuS Germania Fussball.
Der im Kölner Karneval beheimatete Bernd Stelter lebt in Hersel. Sein wohl bekanntestes Lied ist „Ich hab' drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär!“. Aber auch im Fernsehen spielte er schon eine Hauptrolle in der Comedy-Reihe „Bernds Hexe“.
Paul von Rusdorf, Hochmeister des Deutschen Ordens 1422 bis 1441, entstammte dem Rittergeschlecht der Herren von Roisdorf. Er liegt in der Annenkapelle der Marienburg/ Westpreußen begraben.
Der Radrennfahrer Christian Knees (u.a. Gewinner Rund um Köln 2006 und Teilnehmer der Tour de France 2006) lebt in Bornheim.
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"Bornheim (Rheinland)".
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