Der Bootsmann bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im niedrigsten Feldwebeldienstgrad bei der Bundeswehr innerhalb der Deutschen Marine. In den anderen Teilstreitkräften heißt dieser Dienstgrad Feldwebel. Angehörige der Laufbahngruppe der Offiziere durchlaufen diesen Dienstgrad als Fähnrich zur See.
Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee Befehle erteilen.
In Deutschland wurde in den 1980er Jahren der Meisterberuf Schiffsbetriebsmeister geschaffen. Dieser Weg wurde nötig, da die Ausbildung zum Matrosen auf Deutschen Schiffen eingestellt wurde, und stattdessen der Schiffsmechaniker als Lehrberuf geschaffen wurde, der sowohl im Bereich Maschine, wie auch Deck eingesetzt werden kann. Idealerweise ist der Schiffsbetriebsmeister heutzutage für den gesamten Schiffsbetrieb zuständig. Auf dem Großteil der deutschen Handelsschiffe mit multinationaler Besatzung fährt jedoch meist ein Bootsmann und kein Schiffsbetriebsmeister.
Dienstgrad (Bundeswehr) | Dienstgrad (NVA) | Unteroffiziersdienstgrad (Marine)
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"Bootsmann".
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