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Als Booten * (engl.: to boot bzw. bootstrapping) oder Hochfahren bezeichnet man das Laden des Betriebssystems eines Computers, wie es beispielsweise nach dem Einschalten erforderlich ist.

Beim Booten eines PCs beginnt der Prozessor an einer festgelegten Adresse mit der Abarbeitung des im ROM abgelegten BIOS; dieses führt einen Test der angeschlossenen Geräte durch (POST) und durchsucht diese in einer (heutzutage konfigurierbaren) Reihenfolge nach Bootsektoren (im Falle von Festplatten dem MBR). Der erste gefundene Bootsektor wird ausgeführt und lädt über einen meist mehrstufigen Boot-Loader das Betriebssystem. Dieses startet üblicherweise abschließend eine Graphische Benutzeroberfläche oder einen Kommandozeileninterpreter. Intel hat mit PXE eine Methode spezifiziert, PCs(IA-32) und Itanium-Rechner(IA-64) über ein Netzwerk zu booten.

Nach einer verbreiteten Version geht die Bezeichnung auf die amerikanische Fassung der Geschichte vom Baron Münchhausen zurück, der sich dort nicht wie in der deutschen am eigenen Schopf, sondern an den Schlaufen der eigenen Stiefel (bootstraps) aus dem Sumpf zieht (siehe auch Münchhausen-Methode).

Auf Großrechnern der Firma IBM wird der Bootvorgang traditionell Initial Program Load (IPL) genannt.

Grafische Darstellung des Bootvorgangs


am Beispiel von DOS bzw. frühen Windows-Versionen

Bootvorgang.png

Weblinks


Betriebssystem

Carregador de l'arrencada | Booting | Arranque | Boot | אתחול | Boot loader | Boot (computer) | Boot | Загрузчик ОС | Booting

 

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