Die Finanzrisiken der Finanzmärkte werden in drei unterschiedliche Risikokategorien aufgeteilt:
Das Marktpreisrisiko ist dabei die Veränderung des Preises des Produktes durch Änderung von Angebot und Nachfrage. Wer beispielsweise Aktien kauft, ist dem Marktpreisänderungsrisiko deswegen ausgesetzt, weil der Kurs dieses Wertpapiers nach oben und nach unten schwankt.
Preisrisiken beeinflussen direkt die Marktwerte der Vermögens- und Schuldposition des Unternehmens.
Dem Laien ist das Ausfallrisiko am ehesten in Zusammenhang mit dem klassischen Kreditgeschäft bekannt: Bei der Kreditvergabe geht jede Bank das Ausfallrisiko ein, dass ihr Schuldner nicht in der Lage ist, den Kredit wieder zurückzuzahlen. Das Ausfallrisiko wird deshalb auch als Kredit- oder Bonitätsrisiko bezeichnet. Im Rahmen der Risikotransformation ist es zwar Aufgabe und Funktion der Bank, solche Risiken zu übernehmen. Sie ist jedoch durch die Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dazu verpflichtet, vor Abschluss des Vertrages den zukünftigen Schuldner auf seine Bonität oder Kreditwürdigkeit hin zu überprüfen bzw. die vergebenen Kredite permanent auf ihre Ausfallwahrscheinlichkeit hin zu überwachen. Risiko der Bank ist es, durch den Ausfall von Schuldnern selber illiquide zu werden.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko aus der Fristentransformation der Bank und illiquider Aktiva.
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