Malaysia.b747.sideview.arp.750pix.jpg]] Airindia.longshot.arp.750pix.jpg]] Boeing 747 - Singapore Airlines - 001.jpg]] Giant Plane Comparison.png
Die Boeing 747 (auch: Jumbo Jet in Anlehnung an den legendären Elefanten Jumbo oder B 747) ist ein vierstrahliges US-amerikanisches Großraumflugzeug der Boeing Company mit interkontinentaler Reichweite.
Das zur Zeit seiner Entwicklung mit Abstand größte Passagierflugzeug der Welt startete am 9. Februar 1969 zu seinem Erstflug. Die B 747 gehört nach wie vor zu den bekanntesten Flugzeugen überhaupt. Nahezu jede große Fluggesellschaft der Welt verfügt über dieses Muster. Die Nutzung ist ganz überwiegend ziviler Natur. Die B 747 wird sowohl im Passagier- als auch im Luftfrachtverkehr eingesetzt.
Leicht zu erkennen ist die B 747 an ihrem Buckel, darin befindet sich über dem Haupt-Fluggastdeck die Pilotenkanzel. Dahinter war ursprünglich ein Flugbegleiter-Ruheraum. Dieser wurde im Laufe der Entwicklung mit den neueren Versionen zu einem zweiten Fluggastdeck erweitert, das sich in neueren Varianten über das vordere Drittel der Flugzeugkabine erstreckt und in dem sich in der Regel die Sitzplätze der First oder Business Class befinden.
Die B 747 fliegt mit hoher Unterschall-Geschwindigkeit (Mach 0,85 oder 910 km/h bzw. 570 mph) und besitzt interkontinentale Reichweite (13,570 km oder 8,430 Meilen bei der B 747-400). In einigen Konfigurationen genügt dies, um nonstop von New York nach Hong Kong zu fliegen, was einem Drittel der Strecke um die Erde entspricht. Im Jahr 1989 flog eine Boeing 747-400 der Qantas nonstop von London nach Sydney - dies sind etwa 18.000 Kilometer (11.000 Meilen). Allerdings flog die Maschine nicht als Linienflug und diente nur zum Test.
Als die US Air Force Anfang der 1960er Jahre ein neues großes Transportflugzeug benötigte, beteiligte sich auch Boeing an der Ausschreibung. Der Beitrag von Boeing unterlag im Wettbewerb der Lockheed C-5 Galaxy, doch die Planungen für ein derart großes Flugzeug setzten den Grundstein zur B 747. Zum Zeitpunkt des Jungfernflugs 1969 wurde die B 747 das größte Passagierflugzeug der Welt und blieb dies auch bis zur Vorstellung des Airbus A380 im Jahre 2005.
Zum Zeitpunkt der Entwicklung der B 747 hatte man noch keine Erfahrung mit derartig großen Zivilflugzeugen. Dadurch wurden die Boeing-Ingenieure vor zum Teil sehr anspruchsvolle technische Herausforderungen gestellt. Unter Anderem mussten Rumpf, Tragflächen, Fahrwerk und Triebwerke neu konzipiert werden. Zu Beginn waren alle 747-Modelle mit dem Pratt & Whitney JT9D-Triebwerk ausgestattet – das erste einer neuen Generation von Turbofan-Triebwerken, das jedoch trotz Wassereinspritzung zur Leistungssteigerung kaum für den Start ausreichte. Später waren auch das CF6-50 von General Electric und das RB 211 von Rolls Royce verfügbar, wobei sich das CF6 als beliebtestes Triebwerk erwies. Für die 747-400 sind mittlerweile 3 verschiedene Triebwerke erhältlich: General Electric CF6-80C2; Pratt und Whitney PW4000; Rolls Royce RB 211
Das Urmodell, das Muster B 747-100, brachte jedoch noch nicht den kommerziellen Erfolg. Erst das Nachfolgemodell, die 747-200 – ausgestattet mit verbesserten Triebwerken (CF6-50), größeren Treibstofftanks (durch Wegfall der Wassertanks zur Leistungssteigerung beim Start) und einem damit verbundenen höheren maximalen Startgewicht sowie einer höheren Reichweite – brachte den Durchbruch. Der Erfolg führte dazu, dass die 747-200 bis ins Jahr 1992 hinein gefertigt wurde.
Bei der Überarbeitung der B 747 ging Boeing recht konservativ vor. Bei der 747-200 wurden im Wesentlichen andere Triebwerke verwendet und die Struktur wurde für eine bessere Haltbarkeit modifiziert, da die ersten Modelle Rissprobleme im Bereich des oberen Decks bekamen. Die 747-300 bekam ein gestrecktes oberes Deck, die Technik wurde kaum verändert. Erst bei der 747-400 wurde die Pilotenkanzel und die Elektronik stark überarbeitet, wodurch der Bordingenieur entbehrlich wurde. Dies wurde durch ein Glascockpit mit Teilautomatisierung erreicht. Die 747-200 hatte noch ca. 970 Bedienelemente im Cockpit, dies wurde durch Automatisierung auf ca. 230 Bedienelemente verringert. Zusätzlich vergrößerte Boeing die Spannweite um 2 m, und die Flügelspitzen wurden mit treibstoffsparenden Winglets ausgerüstet. Die seit 1988 verfügbare Modellreihe 747-400 stellt derzeit die modernste Variante der B 747 dar.
Den Plan, als Antwort auf den Airbus A380 eine 747-X auf den Markt zu bringen, hatte Boeing 2001 zunächst aufgegeben, da keine Fluggesellschaft als Käufer gefunden werden konnte. Nach dem Erfolg des Airbus A380 entwickelt der Konzern mit einem 747-8 genannten Modell die 747-Reihe aber doch weiter. Neben einem erhöhtem Fassungsvermögen soll das Modell auch eine erhöhte Reichweite aufweisen.
Größter Abnehmer war bis 1983 Pan American, anschließend Japan Airlines mit 114 Maschinen. Japan besitzt heute die größte Flotte der Welt an 747-Mustern.
Bis Januar 2006 waren insgesamt 1428 Maschinen aller Konfigurationen ausgeliefert oder bestellt. Die B 747 erwies sich für Boeing bis heute als höchst erfolgreiches und profitables Flugzeugmodell.
| Die größten Boeing 747 Betreiber: | |
|---|---|
| Betreiber | Anzahl |
| Asien | |
| Japan Airlines | 69 |
| Korean Air | 47 |
| Singapore Airlines | 43 |
| Europa | |
| British Airways | 57 |
| Air France | 32 |
| Lufthansa | 30 |
| Amerika | |
| Northwest Airlines | 31 |
| United Airlines | 30 |
| Atlas Air | 20 |
| Ozeanien | |
| Qantas | 33 |
| Air New Zealand | 8 |
| Air Pacific | 2 |
| Afrika | |
| South African Airways | 8 |
| Royal Air Maroc | 2 |
| TAAG Angola Airlines | 2 |
Die B 747 ist ein wirtschaftlich erfolgreiches Produkt. Bis Februar 2005 sind 1370 Maschinen ausgeliefert worden. Davon befinden sich noch etwa 938 bei 92 Airlines und anderen Betreibern im Einsatz.
Die militärische Bezeichnung der USAF für die B 747-100 lautete C-19.
Aarg742-txl.jpg auf dem Flughafen Berlin Tegel]]
747-100B
Zweite und verbesserte Ausführung der B 747-100 mit verstärktem Rumpf, Fahrwerk und Flügeln.
747SR
Die Short Range-Version der B 747 ist eine Version für relativ kurze Reichweiten mit hohem Passagieraufkommen. Sie basiert auf der B 747-100B, deren Zelle nochmals verstärkt und deren Startmasse auf 273,5 t reduziert wurde. Das Sitzplatzangebot wurde deutlich erhöht (bis zu 624 Passagierplätze). Dies wird vor allem durch einen kürzeren Sitzabstand erreicht. Von der B 747SR wurden 29 Einheiten produziert und hauptsächlich im asiatischen Raum verkauft und eingesetzt. Erstkunde war Japan Air Lines, die diesen Typ erstmalig am 7. Oktober 1973 einsetzte.
747-200B Combi
Dies ist eine Version der B 747-200B mit linker Ladetür (Side Cargo Door) als Standardausführung. Diese Bauform kann als reine Passagier- und kombinierte Passagier/Frachtkonfiguration benutzt werden; die Passagiere werden durch ein herausnehmbares Schott von der Fracht getrennt.
747-200 Convertible
Diese Version der B 747-200 ist wahlweise als reine Passagier- oder Frachtmaschine umrüstbar. Dazwischen kann der Betreiber außerdem zwischen insgesamt fünf verschiedenen Passagier/Fracht-Konfigurationen wählen.
747-200F Freighter
Dies ist eine reine Frachtversion der B 747-200 mit Beladung durch den nach oben hochklappbaren Bug; eingebaut ist ein von zwei Mann bedienbares Ladesystem, das die Be- und Entladung in sehr kurzer Zeit gestattet. Die maximale Nutzlast beträgt 112.491 kg.
747-200SUD (Stretched Upper Deck)
Die Version entspricht den Maßen der B 747-200B, das Oberdeck wurde jedoch um circa 7 m verlängert, so dass nun bis zu 69 Sitze im Oberdeck untergebracht werden können. Außerdem wurde die Treppenverbindung geändert und die Notausgänge wurden vergrößert. Das Gesamtgewicht hat sich dadurch nur um 2 % erhöht. Diese Version wurde noch bis zum ersten Quartal 2004 vor allem von KLM Royal Dutch Airlines genutzt.
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Die B 747SP ist die einzige Version, die bis zur Flugfläche 410 (Flughöhe 41.000 Fuß = ca. 12.500 Meter) steigen kann. In dieser Höhe liegt die Reisegeschwindigkeit bei Mach 0,90. Sie ist damit das schnellste kommerzielle Passagierflugzeug (abgesehen von den überschall Passagierflugzeugen Concorde und TU-144, die sich aber nicht mehr im Dienst befinden). Pia.b747-367.ap-bfw.750pix.jpg]]
747-x00 SF
Viele alte Passagier-Boeing 747-100, -200 und -300 wurden bislang am Ende ihres Passagierflugzeuglebens in Frachtflugzeuge umgebaut. Nachträglich in Frachtflugzeuge umgebaute Passagiermaschinen werden im allgemeinen als Special Freighter (SF) bezeichnet (siehe: Boeing 757-200SF). Dazu werden die Passagiersitze entfernt, der Fussboden wird verstärkt und die Maschinen erhalten hinten links im Rumpf eine große Frachttür, haben also im Gegensatz zur 747-x00F kein Bugtor. In dem Frachtraum wird ein automatisches Ladesystem für Kontainer und Paletten installiert. Die Maschinen lassen sich von den 747-x00F an den vorhandenen (zugeklebten) Fenstern unterscheiden.
Auch für die momentan modernste 747 Version -400 lief im Jahr 2004 ein Special freighter Umbauprogramm an. Der Erstkunde war Cathay Pacific, dessen erste Maschine am 5.10.2005 in Xiamen, China, wo die Umrüstungen stattfinden, ihren Erstflug absolvierte. Zu diesem Zeitpunkt lagen 34 Bestellungen und 29 Optionen von sieben überwiegend asiatischen Airlines vor.
Die B 747-400-Serie ist die einzige, die sich in der Produktion befindet und erreichte eine Stückzahl von bisher 650 Einheiten (Dezember 2004). Sie ist damit die am meisten gebaute Variante der Boeing 747 überhaupt. Sie wird bis zur Einführung des Airbus A380 das größte Passagierflugzeug der Welt bleiben. Sie soll in Zukunft von der B 747-8 ersetzt werden, deren Erstflug für 2009 vorgesehen ist.
Die 400er Serie wurde von Boeing (Boeing Commercial Airplanes) im Oktober 1985 angekündigt, der Roll out erfolgte im Januar 1988 und der erste Flug am 29. April des gleichen Jahres. Die Musterzulassung mit PW4000-Triebwerken wurde am 10. Januar 1989 erteilt, mit CF6-80C2 am 18. Mai 1989 und mit RB211-524G am 8. Juni 1989.
Sie basiert auf der B 747-300, wurde aerodynamisch jedoch komplett neu gestaltet. Sie hat eine andere Flügelwurzel und Tragflächen mit 2 m größerer Spannweite und mit Winglets. Trotz der vergrößerten Spannweite, konnte durch die Verwendung von Verbundwerkstoffen und neuen Aluminium-Legierungen das Gewicht der Tragflächen gesenkt werden. Daneben wurde die Pilotenkanzel neu gestaltet, durch das neue gläserne Cockpit konnte der Flugingenieur entfallen, dessen Aufgaben nun auf die zwei Piloten verteilt waren. Dafür mussten die einzelnen Systeme automatisiert oder vereinfacht werden, die analogen Rundinstrumente wurden größtenteils durch Digital-Bildschirme ersetzt und ein leistungsfähiges Flight Management System eingebaut. Die Flugsteuerung wurde verbessert und eine elektronische Triebwerksregelung (FADEC) eingebaut. Weitere Änderungen umfassten Treibstofftanks im Heck, verbesserte Triebwerke, eine neu gestaltete Inneneinrichtung mit im Gegensatz zu den einfachen Bord-Unterhaltungsystemen der B 747-300 völlig neuen Ausstattungen mit wesentlich größeren Kapazitäten und Möglichkeiten. Die B 747-400-Serie ist aufgrund der verbesserten Triebwerke um 25 % wirtschaftlicher als die ursprüngliche 747-100 und nur halb so laut. Sie ist in allen Passagier-, Fracht- (B 747-400F bzw. B 747-400SF) und kombinierten Versionen (B 747-400M) erhältlich.
747-400
Die erste Version der Serie war die Passagiervariante B 747-400. Die erste B 747-400 wurde am 26. Januar 1989 an Northwest Airlines ausgeliefert und von dieser am 9. Februar 1989 in Dienst gestellt.
China Airlines war die erste Fluggesellschaft, die eine neue Inneneinrichtung mit der Bezeichnung „Signature Interior“ bestellte. Diese Maschine, die in einer China Airlines/Boeing-Lackierung gehalten war, wurde 2005 in Betrieb genommen.
British Airways ist der größte Betreiber der B 747-400 mit insgesamt 57 neu gekauften Maschinen (Dezember 2005).
Die vorerst letzte 747-400 wurde am 26. April 2005 an China Airlines ausgeliefert. Kurioserweise weist die offizielle Internetseite des Herstellers Boeing noch 4 ausstehende Aufträge von Phillipine Airlines für dieses Modell aus, deren Auslieferung allerdings als sehr unwahrscheinlich gelten kann, da die Bestellung der Maschinen Anfang der 90er Jahre getätigt wurde.
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747-400F
Die B 747-400F (Freighter) ist die Frachtversion der 747-400, die über die moderne Zweimann-Pilotenkanzel und über Winglets verfügt, aber aus Gründen der Gewichtsersparnis wieder das kurze Oberdeck der B 747-200 hat und damit auf der Zelle der B 747-200F basiert. Das Flugzeug ist mit einer Bugladeklappe ausgestattet, die Fenster im Hauptdeck wurden durch Metall ersetzt. Erstflug dieser Version war am 4. Mai 1993, zum ersten Mal in Dienst gestellt wurde sie am 17. November des gleichen Jahres bei Cargolux. Größere Abnehmer waren Atlas Air, Cargolux, China Airlines, Korean Air, Nippon Cargo Airlines, Polar Air Cargo, und Singapore Airlines.
Auch von dieser wurde eine Ultralangstreckenversion, die B 747-400ERF (siehe unten), gebaut, deren Erstkunde Air France war.
747-400M
Die B 747-400M, eine kombinierte Passagier- und Frachtversion, auch „Combi“ genannt, flog zum ersten Mal am 30. Juni 1989 und wurde bei KLM am 12. September 1989 in Dienst gestellt. Die B 400M verfügt über ein großes Laderaumtor auf der Rechten Seite im Heck des Rumpfes.
747-400D
Die B 747-400D (Domestic) ist eine Kurzstreckenversion mit dichter Sitzanordnung und etwas kürzeren Tragflächen ohne Winglets. Diese wurde für Flüge innerhalb von Japan entwickelt und ist – bis zur Einführung des Airbus A380 – das Flugzeug mit der höchsten Sitzplatzkapazität der Welt (bis zu 597). Die B 400D erlaubt aufgrund der größeren Steifigkeit und geringeren Belastung der Tragflächen eine höhere Zahl an Starts und Landungen. Bei einigen Maschinen wurde außerdem das Fahrwerk in ausgefahrener Stellung blockiert um Wartungaufwand zu sparen, da die Kraftstoffersparnis durch das Einfahren des Fahrwerks bei extrem kurzen Flugzeiten zu gering ist. Die B 747-400D können bei Bedarf auf die Tragflächen der Langstreckenversion umgerüstet werden. Der Erstflug dieser Version war am 18. März 1991. Erstkunde war Japan Airlines, welche am 22. Oktober 1991 die erste Maschine in Betrieb nahm.
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747-400ER
Als B 747-400ER (Extended range) wurde am 28. November 2000 eine Ultralangstreckenversion mit erhöhtem Abfluggewicht aufgelegt. Die B 400ER kann entweder 805 km weiter fliegen oder zusätzliche 6800 kg Fracht befördern. Am 31. Oktober 2002 wurde die erste von 6 bestellten Maschinen an die Qantas ausgeliefert, die letzte am 30. Juli 2003 ebenfalls an den einzigen Kunden Qantas.
'''747-400ERF
Die B 747-400ERF ist die Nur-Frachtversion der -400ER, aufgelegt am 30. April 2001. Die erste -400ERF wurde über ILFC am 17. Oktober 2002 an Air France geliefert. Ausserdem betreibt die KLM Cargo 3 dieser Maschinen.
Die B 747-8 Freighter wird gegenüber der B 747-400F um 5,30 m auf 76,00 m gestreckt und eine Nutzlastkapazität von 140 t besitzen. Wie bereits die B 747-400F wird auch die B 747-8F kein gestrecktes Oberdeck bekommen.
Die Passagiervariante, B 747-8 Intercontinental, wird gegenüber der B 747-400 um lediglich 3,60 m auf 74,30 m gestreckt und bietet damit im Vergleich zum Vorgänger Platz für zusätzliche 34 Passagiere. Damit ergibt sich in einer Drei-Klassen-Auslegung eine Kapazität von 450 Passagieren bei einer maximalen Reichweite von 14.816 km.
Mit dem offiziellen Programmstart am 14. November 2005 wurden auch erste Bestellungen der 747-8 bekannt gegeben. Trotz vorheriger Ankündigungen, als Erstkunden auch mindestens eine Passagier-Airline als Kunden gewinnen zu wollen, bestellten zunächst nur Cargolux zehn – plus zehn Optionen – und Nippon Cargo acht – plus sechs Optionen – B 747-8 Freighter. Die Aufträge haben nach Listenpreisen einen Gesamtwert von ca. fünf Milliarden US-Dollar. Erst am 9. Juni 2006 listet Boeing eine bestellte Passagierversion der 747-8 an einen bisher nicht benannten Kunden Bericht über ersten Kunden der 747-8-Passagierversion.
Seit dem 24. Juni 2006 wurde durch einen Bericht der WirtschaftsWoche eine neue Version mit dem Namen Boeing 747-8I bekannt. Sie soll gegenüber der 747-8 nochmals um 1,5 Meter gestreckt werden und böte damit 470 Passagieren Platz. Laut ILFC-Chef Steven Udvar-Hazy ist diese Version deutlich attraktiver für die Fluggesellschaften als die "Basisversion" Boeing 747-8 Bericht über eine neue Version namens Boeing 747-8I.
Boeing VC-25A 82-8000 USAF.jpg der USAF]] Atlantis on Shuttle Carrier Aircraft.jpg]]
Bahrein
Das arabische Emirat Bahrein am Persischen Golf setzt eine B 747 SP als Regierungsflugzeug ein.
Brunei
Das Sultanat Brunei in Südostasien besitzt mehrere B 747, die zum Teil zur nationalen Fluggesellschaft Royal Brunei Airlines gehörten und ebenso zum Teil umgebaut wurden. Diese stehen dem Sultan und seiner Familie praktisch wie eine Privatmaschine zur Verfügung.
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Japan
Die Regierung von Japan verfügt über zwei B 747-400 (747-47C) zur Beförderung des Premierministers, des Kaisers (Tenno) mit der Kaiserin sowie weiteren ranghohen Offiziellen des Landes. Die Maschinen besitzen ein ähnliches Markierungsschema wie die US-amerikanische Air Force One, das Wort Japan in Kanji und englisch auf dem Rumpf ausgeschrieben, einen roten Streifen von vorne bis hinten entlang der Fenster und der Hinomaru als Hoheitszeichen bzw. Kennung (Kokarde) der japanischen Luftwaffe (englisch: Japan Air Self-Defense Force) an der Seitenflosse und den beiden Tragflächen. Die Maschinen tragen die militärischen Kennungen 20-1101 bzw. 20-1102 und besitzen hochmoderne Kommunikationstechnik, deren Art und Umfang jedoch unbekannt ist; weitere Details wurden ebenfalls nie veröffentlicht. Diese beiden Flugzeuge sind von der Modellversion her die modernsten 747-Regierungsmaschinen.
Kasachstan
Die Regierung von Kasachstan, einem der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, besaß für zwei Jahre eine B 747SP. Diese wurde jedoch nicht wie beabsichtigt in eine Regierungsmaschine umgerüstet, sondern mehrfach an Kazakhstan Airlines verleast und später an Air Finance Lt. verkauft. Das Flugzeug flog später auch für den Sultan von Brunei bevor sie an einen privaten Betreiber verkauft wurde.
Oman
Das Sultanat Oman im Südosten der arabischen Halbinsel besitzt insgesamt zwei B 747SP, die innerhalb der königlichen Flugbereitschaft (englisch: Omani Royal Flight) dem Sultan sowie der königlichen Familie als Regierungsflugzeug dienen. Dabei wird meistens eine Maschine eingesetzt (B 747SP-27, Bau Nr. 21992/447, Registrierung A4O-SP) und die andere in Reserve gehalten (Registrierung A4O-SO). Das erste Flugzeug begann seine Laufbahn im Mai 1980 bei Braniff International. Die omanische Regierung kaufte die Maschine 1992 und wurde nach Überholung bzw. Umbau bei Boeing und einer Firma in Florida im Jahre 1993 ausgeliefert.
Qatar
Das arabische Emirat Qatar am Persischen Golf setzt eine B 747SP als Regierungsflugzeug ein.
Saudi Arabien
Das Königreich Saudi Arabien verfügt noch über 2 von ursprünglich 3 B 747SP als Regierungsflugzeuge.
| Kenngröße | 747-100 (erstes Serienmodell) | 747-400ER (modernstes Serienmodell) |
|---|---|---|
| Länge | 70,7 m | 70,7 m |
| Spannweite | 59,6 m | 64,4 m |
| Höhe | 19,3 m | 19,4 m |
| Tragflügelfläche | 511 m² | 541 m² |
| Leergewicht | 162,4 t | 180,8 t |
| Maximales Startgewicht | 340,2 t | 412,8 t |
| Höchstgeschwindigkeit bei 35000 feet | 895 km/h | 913 km/h |
| Reichweite mit max. Zuladung | 9.040 km | 14.200 km |
| Antrieb (Beispiel) | vier P&W JT9D mit je 209 kN Schub | vier GE CF6-80 mit je 274 kN Schub |
| Besatzung (Pilotenkanzel) | Drei | Zwei |
Reichweite
Eine 747-400 der Qantas flog 1989 nonstop von London nach Sydney und legte dabei eine Entfernung von 18.000 km (11185 Meilen) in 20 Stunden und 9 Minuten zurück; allerdings war dies der Überführungsflug einer fabrikneuen Maschine ohne Passagiere oder Fracht an Bord.
Ziviler Flugzeugtyp | Militärischer Flugzeugtyp | Boeing
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