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Bodden-Binse
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: Einkeimblättrige (Liliopsida)
: Commelinaähnliche (Commelinidae)
: Poales
: Binsengewächse (Juncaceae)
: Binsen (Juncus)
: Bodden-Binse
Wissenschaftlicher Name Juncus gerardii Loisel.

Die Bodden-Binse (Juncus gerardii), auch Salz-Binse genannt, gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae). Die leicht klebrigen Kapselfrüchte können durch Abschütteln von der Pflanze gelöst werden und können an Tieren haften bleiben, die diese dann weiter ausbreiten können. Bestäubt werden die Blüten durch den Wind.

Vorkommen


Die Bodden-Binse wächst auf feuchten, oft überfluteten salz-beeinflussten Stellen, wie Salzwiesen oder Salinen und selten an feuchten Kalihalden. An den Küsten kommt sie relativ häufig vor, im Binnenland ist sie auf Grund ihrer Salzaffinität jedoch zerstreut verbreitet. Sie ist auch im übrigen Europa, in West-Asien und in Teilen Amerikas zu finden.

Durch die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes geht die Bodden-Binse immer stärker zurück.

Pflanzenbeschreibung


Die Bodden-Binse ist eine sommergrüne, mehrjährige, krautige Pflanze, mit Rhizomen als Überdauerungsorganen, die Wuchshöhen von 15 bis 50 cm erreicht. Sie besitzt fast stielrunde grüne Stängel. Die lockere schmale Spirre steht an aufrechten Ästchen und wird nicht von ihren Tragblättern überragt. Die etwa 3 mm langen Perigonblätter sind dunkelbraun gefärbt und mit einem grünen Mittelstreifen und einem schmal weißlichen Rand versehen. Der Griffel ist zur Blütezeit so lang wie der Fruchtknoten. Die Narbe ist dunkelrot gefärbt (im Gegensatz zur Platthalm-Binse). Die Staubbeutel sind drei mal so lang wie die Staubfäden. Die ellipsoid dunkelbraune Kapselfrucht ist meist nur wenig länger als die Perigonblätter. Die Samen sind etwa 0,6 mm lang.

Weblinks


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Süßgrasartige

 

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