- | Wappen | Karte | - bgcolor="#FFFFFF" |
SKWattensch.PNG | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | - bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Arnsberg | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 23,9 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 78.000 | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 3.260 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | 51° 28' 43" N 7° 07' 43" O | - bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 02327 | - bgcolor="#FFFFFF" | PLZ: | 44866, 44867, 44869 | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | WAT (alt), BO |
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Schutzpatronin der Stadt ist die Heilige Gertrud.
Wattenscheid liegt im Westen von Bochum mitten im Ruhrgebiet. Im Westen grenzt Wattenscheid an Gelsenkirchen und Essen, im Norden an Herne und im Osten und Süden grenzt es an Bochum. Es zählt zur Hellwegbörde nördlich der Ruhr.
Die Bezirksvertretung Wattenscheid hat (seit Sept. 2004) 19 Sitze: SPD 7, CDU 5, UWG (Unabhängige Wähler-Gemeinschaft Wattenscheid) 4, Die Grünen 1, FDP 1, NPD 1. Bezirksvorsteher ist Hans Balbach (CDU), Stellvertretende Bezirksvorsteher sind Wolfgang Schick (SPD) und Bodo Schmalstieg (UWG).
In Wattenscheid betreibt die rechtsextreme Partei NPD ihre Landeszentrale von Nordrhein-Westfalen. Die Umgebung des festungsartig ausgebauten Hauses war deshalb gelegentlich Schauplatz von Gegendemonstrationen politischer Gegner.
Über mehr als ein Jahrhundert wurde Wattenscheid wie die meisten Städte im Ruhrgebiet vom Bergbau geprägt. Bekanntester Industrieller aus Wattenscheid ist der Textilfabrikant Klaus Steilmann.
Der Wattenscheider Fußballverein SG Wattenscheid 09 spielte von 1990 bis 1994 in der 1. Bundesliga. In der Saison 2005/2006 stieg die SGW unter Leitung von Georg Kreß zum 2. mal in die Oberliga Westfalen ab. Derzeitiger Trainer ist Frank Wagener. Die Frauen der SGW spielen seit dem Jahr 2004 in der 2. Bundesliga. Mittelfristig peilt die Mannschaft von Tanja Schulte den Aufstieg in die Eliteliga an. Der TV 01 Wattenscheid Leichtathletik gehört zu den erfolgreichsten deutschen Leichtathletikvereinen. Prominenteste Sportlerin aus Wattenscheid ist die zweimalige Siebenkampf-Weltmeisterin Sabine Braun, die ihre aktive Karriere inzwischen beendet hat. Sie wohnt in Wattenscheid-Höntrop. Die Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid waren mehrfach bei Olympischen Spielen dabei.
Der Karneval ist in der "fünften Jahreszeit" fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Wattenscheid und erlebt alle zwei "geraden" Jahre seinen Höhepunkt mit dem großen Umzug. Von Günnigfeld aus zieht dann der Karnevalszug über die Günnigfelder Strasse in Richtung Aschenbruch, weiter nach links in die Parkstraße, über Voedestraße und Friedrich-Ebert-Straße am Rathaus vorbei, anschließend über die Oststraße und August-Bebel-Platz zur Bochumer Strasse, wo er dann zu Ende geht. Höchste Repräsentanten des Wattenscheider Karnevals sind in der Session 2005/2006 Prinz Maik I und Prinzessin Stephie I. Die Wattenscheider Karnevals- und Brauchtungsvereine haben sich im Festausschuss des Wattenscheider Karnevals (FWK e.V.) zusammengeschlossen und sind insbesondere für die Ausrichtung des Karnevalsumzuges verantwortlich.
Das Heimatmuseum Helfs Hof beherbergt ein Ausstellung bäuerlicher Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen Jahrhunderten und eine Sammlung zur Wattenscheider Geschichte. Es wird vom Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid betrieben und ist jeden Mittwoch von 10 bis 13 h und 15 bis 18 h, sowie samstags und sonntags von 11 bis 19 h geöffnet.
Die Bartholomäus Pilgerkapelle am Wattenscheider Hellweg gehörte ursprünglich zu einem Pilgerhaus, in dem Pilger, die über den Hellweg zum Jakobsweg und nach Santiago de Compostela wanderten, übernachten konnten. Sie muss in den Jahren zwischen 1364 und 1395 errichtet worden sein. 1661 wurde sie renoviert und 1972 in eine Autofahrerkapelle umgewandelt.
In der Propsteikirche St. Gertrud von Brabant, der Keimzelle des Wattenscheider Gemeinwesens überhaupt, steht ein mehr als 1.000 Jahre alter Taufstein. Er zeigt die Geburt, die Taufe, den Tod und die Auferstehung von Jesus. Die Propsteikirche steht auf der Kirchenburg, die den letzten erhaltenen Rest der frühen Stadtmauer darstellt.
Die kleine evangelische Kirche am Alten Markt wurde 1763 fertiggestellt. Wegen Geldmangel musste der Bau mehrfach unterbrochen werden und dauerte insgesamt 87 Jahre. Trotzdem hat die Kirche zwei Sehenswürdigkeiten zu bieten, den barocken Kanzelaltar und den Orgelprospekt.
Der Bergbauwanderweg Wattenscheid führt durch Höntrop und Eppendorf und wurde 1992 vom Heimat- und Bürgerverein fertiggestellt. Er gehört zur Route der Industriekultur, und führt überirdisch durch eine reizvolle Landschaft über eine Länge von 4,8 km an diversen ehemaligen Standorten des Ruhrbergbaus entlang.
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