Boccia ist die italienische Variante des Boule-Spiels, bei dem es darum geht, seine eigenen Kugeln möglichst nah an einer kleineren Zielkugel (Pallino) zu setzen (platzieren) bzw. die gegnerischen Kugeln vom Pallino wegzuschießen (Raffa oder Volo).
In Deutschland wird nach den internationalen Regeln gespielt. Jeder Spieler hat 4 Kugeln beim Einzel, beim Doppel 2 (insgesamt 4 Kugeln) und beim Dreier wird mit 6 Kugeln gespielt.
Nach den internationalen Regeln geht ein Spiel bis 15 Punkten, in Deutschland entweder bis 9, 11 oder 12 Punkten.
In Deutschland ist Boccia nicht so weit verbreitet wie in Italien, der Schweiz oder in Österreich. Aber es gibt genügend Boccia-Spieler, die vor allem aus Süddeutschland kommen. Es gibt ca. 10 Vereine, die professionell Turniere austragen (z.B. Boccia Gersthofen).
In Kroatien wird Boccia als „boćanje“ oder auch „balote“ bezeichnet (balota, kroat. „Bocciakugel“).
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