Bob Weinstein (* 1954 in Flushing, Queens, New York, (NY), USA als Robert Weinstein) ist ein US-amerikanischer Filmproduzent.
Bereits während seines Studiums besaß er zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Harvey Weinstein ein kleines Theater, das Century Theater, in dem sie unter anderem kleine Filmfestivals veranstalteten. Mittlerweile gehören die Brüder zu den erfolgreichsten Filmproduzenten Hollywoods.
Im Jahr 1979 gründeten Harvey und Bob Weinstein die Produktionsfirma Miramax, deren Firmenname sich aus den Vornamen der Eltern Miriam und Max Weinstein zusammensetzt.
Zu den erfolgreichsten Filmen von Miramax und den Weinstein-Brüdern zählen Chicago (2002), Shakespeare in Love (1998), Scary Movie (2000) und Der englische Patient (1996).
Trotz der großen Erfolge von Miramax kam es immer häufiger zu künstlerischen Differenzen zwischen den Weinstein-Brüdern und dem Miramax-Partner Disney. Der Konflikt um die Dokumentation Fahrenheit 9/11 (2004) von Michael Moore, welche Disney nicht veröffentlichen wollte, führte dazu, dass die Weinsteins die Rechte des Projektes selbstständig von ihrem Privatvermögen kauften.
Im September 2005 verließen Harvey und Bob Weinstein ihre Firma Miramax und gründeten mit der erhaltenen Ablösesumme von 140 Millionen US-Dollar die Weinstein Company.
Bob Weinstein ist seit dem 29. April 2000 mit der Schauspielerin Annie Clayton verheiratet.
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