Unter Blutserum, auch kurz nur Serum genannt, versteht man jenen flüssigen Anteil des Blutes, den man erhält, wenn man aus einer geronnenen Blutprobe die zellulären Bestandteile (rote und weiße Blutkörperchen), die mit den Blutplättchen und den Gerinnungsfaktoren zu einem sogenannten Blutkuchen verbacken sind, durch zentrifugieren abtrennt.
Dieser Überstand enthält bis auf die schon verbrauchten Gerinnungsfaktoren alle üblicherweise in der Blutflüssigkeit gelösten Stoffe. Durch das gelöste Bilirubin ist es gelblich gefärbt. Das Blutserum entspricht also dem Blutplasma abzüglich der Gerinnungsfaktoren (vor allem Fibrin).
Die physiologische Serumosmolarität (Isotonie) beträgt beim Menschen 281-297 mosmol/l.
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"Blutserum".
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