Blossom Dearie (* 28. April 1926 in East Durham, Bundesstaat New York) ist eine US-amerikanische Jazz-Sängerin.
Als Kind lernte sie zunächst das klassische Klavier-Spiel, und wandte sich erst als Jugendliche dem Jazz zu. Nach Beendigung der High School zog Dearie nach New York City, wo sie ihre musikalische Heimat fand. Trotz mehrerer Aufenthalte im Ausland bleibt New York bis heute ihre bevorzugte Stadt.
In den 40er-Jahren sang sie dort zunächst in mehreren Jazz-Bands (z.B. den Blue Flames und den Blue Reys), bevor sie ihre Solo-Karriere begann. 1952 zog sie nach Paris und gründete dort die Band Blue Stars, mit denen sie Titel in englischer und französischer Sprache aufnahm. 1954 gelang ihr mit einer französischen Interpretation des Titels "Lullaby of Birdland" in Frankreich ein Hit. Ende der 50er Jahre (???) kehrte sie in die USA zurück.
In den 50er und 60er Jahren entstanden zahlreiche Jazz-Alben, u.A. zusammen mit ihrem Mann, dem Flötisten Bobby Jaspar. Typisch für ihre Musik war ihre hohe, mädchenhafte Stimme, ein Stil, den sie konsequent pflegte. 1964 nahm sie ihr wohl bekanntestes Album May I come in auf. Neben ihren Studio-Produktionen trat sie regelmäßig in New Yorker Nachtclubs auf. 1966 folgten Auftritte im Londoner Club Ronnie Scott, sowie mehrfach im Fernsehen.
In den 70er Jahren ließ die Popularität von Dearie nach. Um dem entgegenzusteuern, gründete sie 1974 das Label Dafondil, bei dem sie bis in die 80er Jahre weiter Alben produzierte, bzw. Compilations auflegte. Zusätzlich trat sie weiterhin in Nachtclubs in New York auf, seit 2003 im Danny's.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Blossom Dearie".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world