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Blood Feast ist ein US-amerikanischer Exploitation-Film. Der von Herschell Gordon Lewis gedrehte und von David F. Friedman produzierte Film wird als erster westlicher Splatter- und Gore-Film angesehen. Das Drehbuch schrieb die Schauspielerin Alison Louise Downe, die bereits vorher mehrfach mit Lewis zusammenarbeitete, die Filmmusik stammt von Lewis selbst.

Der mit einem Budget von 24.500 US-Dollar gedrehte Film spielte im Laufe der Jahre etwa 6,5 Millionen US $ ein.

Handlung


Der Film beginnt mit dem ersten richtigen "Blutbad" der Filmgeschichte. Blood Feast handelt von einem ägyptischen Gastwirt, der unter dem Bann der Göttin Ischtar Menschen umbringt, um ihre Körperteile in seine Mahlzeiten einzuarbeiten und ihr so Opfer darzubringen. Der mit niedrigem Budget gedrehte Horrorfilm ähnelt vielen anderen Exploitation-Filmen darin, dass er eine kleine, aber sehr loyale Fangemeinde hat, während distanziertere Betrachter vor allem die schlechten Trickeffekte und die noch schlechteren schauspielerischen Leistungen bemerken. Der Film zeigt explizit und oft Blut, Körperteile und körperliche Gewalt.

Kritiken


Der Film wurde auf www.haikosfilmlexikon.de als grottenschlecht bezeichnet, so schlecht, dass dies ihn zu einem Kultfilm machen würde. Die Darstellung der Schauspieler wurde als grausig beschrieben.

Trivia


In Deutschland durch ein Urteil des Amtsgerichts Karlsruhe am 20. Januar 2004 (Az: 31 Gs 134/04) verboten.

Der Regisseur Jackie Kong drehte 1986 den Film Blood Diner, der eine Homage an Blood Feast darstellen sollte, und unter Splatter-Fans ebenfalls hohes Ansehen genießt. Friedman/Lewis arbeiteten 2002 das erste Mal seit vielen Jahren wieder zusammen um Blood Feast 2 – All You Can Eat zu drehen.

In einer Szene reißt der Mörder einer jungen Frau die Zunge heraus. Der Effekt wurde mit Hilfe von Kunstblut und einer Schafzunge erreicht.

Weblinks


Filmtitel | Filmtitel 1963 | Horrorfilm | US-amerikanischer Film

Blood Feast | Blood Feast

 

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