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Als Blockgrafik bezeichnet man eine aus eigens dafür vorgesehenen Zeichen zusammengesetzte Grafik.

Auf vielen Heimcomputern der ersten Zeit konnten einzelne Bildschirmpixel nicht direkt angesteuert werden, vielmehr las der Grafikchip die auszugebenden Pixel selbst aus einem Zeichensatz-ROM. Grafikausgabe im heutigen Sinne war damit unmöglich. Um dennoch eine eingeschränkte Form der Grafikdarstellung zu erlauben, nahmen die Entwickler spezielle Zeichen in den Zeichensatz auf, die beispielsweise eine Linie, eine Ecke oder eine mit einem Muster gefüllte Flächen darstellten. Auch der Zeichensatz des C64 und der VGA-Karten enthielt noch solche Zeichen zur Darstellung von Blockgrafiken. Heute findet man ähnliches im Unicode-Standard, beispielsweise die Box Drawing-Zeichen (U+2500..U+257F). Auch Programme, die in einer Terminalemulation laufen, setzen teilweise Blockgrafik ein.

Blockgrafik ist nicht zu verwechseln mit ASCII-Art, bei der auf Sonderzeichen außerhalb der im ASCII-Standard definierten Zeichen explizit verzichtet wird, um eine plattformunabhängige Darstellung zu erreichen. Blockgrafik-Zeichen dagegen waren herstellerabhängig unterschiedlich.

Computergrafik

 

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