| Blindschleiche | ||||||||||||||
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| Anguidae.jpg | ||||||||||||||
| : | Chordatiere (Chordata) |
| : | Reptilien (Reptilia) |
| : | Schuppenkriechtiere (Squamata) |
| : | Echsen (Lacertilia) |
| : | Schleichen (Anguidae) |
| : | Blindschleichen (Anguis) |
| : | Blindschleiche |
Vermutlich stammt der Name der Blindschleiche aus dem Althochdeutschen, wo "Plintslicho" etwa "blendender Schleicher" bedeutet. Der Wortstamm "blend" tritt beispielsweise auch als Blende bei Mineralien im Sinn von "trügerisch glänzend" auf. Tatsächlich haben die Schuppen der Blindschleichen unter Sonneneinstrahlung eine bleiglänzende Färbung.
Entgegen der gemeinhin verbreiteten Ansicht, dass die Blindschleiche anatomische "Reste" ihres Ursprungs (Schultergürtel, Beinansätze) in ihrem Knochengerüst zeigt, ist dies tatsächlich nicht der Fall. Die Vorderextremitäten werden während der Embryonalentwicklung ansatzweise angelegt und bilden sich noch im Verlauf der selbigen wieder zurück. Auf einem Röntgenbild einer (geborenen) Blindschleiche würden sich diese Echsenmerkmale also nicht zeigen.
Die Blindschleichen sind ovovivipar, es werden zwar Eier produziert, aus diesen schlüpfen jedoch entweder schon im adulten Tier die Nachkommen oder gleich nach der Eiablage. Sie sind bei der Geburt 7–9 Zentimeter groß. Es findet keine Aufzucht der Jungen statt. Nach der Geburt der Jungen verlässt die weibliche Blindschleiche ihren Nistplatz. Die Jungen sind jetzt sich selber überlassen.
Escalagüertu | Слепок | Slepýš křehký | Neidr Ddefaid | Stålorm (Anguis fragilis) | Anguis fragilis | Vaskitsa | Orvet | Trapusis gluodenas | Hazelworm | Padalec zwyczajny | Licranço | Kopparorm
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