Blei(II)-sulfid ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Blei und Schwefel. Es ist ein Salz, das in Kristallen vom NaCl-Typ vorliegt. Aufgrund des gitterartigen Aufbaus gibt man für Blei(II)-sulfid eine Verhältnisformel statt einer Summenformel an. Sie lautet PbS.
| Strukturformel | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Name | Blei(II)-sulfid |
| Andere Namen | Bleisulfid |
| Summenformel | PbS |
| CAS-Nummer | 1314-87-0 |
| Kurzbeschreibung | bleigraue, glänzende Kristalle |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 239,27 g/mol |
| Aggregatzustand | fest |
| Dichte | 7,5 g/cm³ |
| Schmelzpunkt | 1112 °C |
| Siedepunkt | ? °C |
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) |
| Löslichkeit | schwer in Wasser |
| Brechzahl | 3,90 (bei 590 nm) |
| Sicherheitshinweise | |
| R- und S-Sätze | R: 61-20/22-33-50/53-62 |
| MAK | ? |
Die Verbindung ist schwer löslich in Wasser, ebenso in kalter verdünnter Salzsäure und Schwefelsäure. Durch Einleiten von Schwefelwasserstoff in eine Blei(II)-Salzlösung fällt aufgrund des Überschreiten des Löslichkeitsproduktes ein schwarzer Niederschlag von PbS aus:
Mit dieser empfindlichen Reaktion lassen sich sehr geringe Spuren von Blei im Wasser nachweisen. Leicht löslich dagegen ist Blei(II)-sulfid in Salpetersäure. In konzentrierter Salzsäure zersetzt es sich in unter Schwefelwasserstoff-Entwicklung:
Blei(II)-sulfid schmilzt bei 1112 °C. Bereits bei niedrigeren Temperaturen sublimiert es teilweise schon.
Beim Erhitzen an der Luft (Rösten) verbrennt die Verbindung schließlich selbständig zu Blei(II)-oxid:
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"Blei(II)-sulfid".
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