| Pfau | ||||||||||
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| Pfau imponierend.jpg | ||||||||||
| : | Neukiefervögel (Neognathae) |
| : | Hühnervögel (Galliformes) |
| : | Fasanenartige (Phasianidae) |
| : | Asiatische Pfauen (Pavo) |
| Blauer Pfau |
Die Oberschwanzdecken des Blauen Pfauenhahns sind ca. 152 cm lang und können zu einem breiten Fächer(Rad) senkrecht aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Zeichnung von großen blau irisierenden "Augen" im Rad soll Fressfeinde abschrecken, die diese Federzeichnung als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Und wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, setzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung. Die Hähne sind dann mit Schwanzschleppe etwa 2 m lang, und wiegen 4-6 kg. Der auffällige Schwanz wird in der Verhaltensbiologie als visuelles Ornament bezeichnet, das nach der sogenannten Handicap-Theorie einen Rückschluss auf die körperliche Fitness des Trägers zulässt. Auch die mit dem Federfächer beworbenden Weibchen reagieren eher auf eine höhere Anzahl der Augen darin. Die kleineren Hennen sind im Vergleich zum Hahn wesentlich unauffälliger gezeichnet und haben eine Körperlänge von nur etwa einem Meter. Sie wiegen zwischen 2,7 und 4 Kilogramm.
An Hals, Brust und Bauch ist der Hahn leuchtend blau (welcher auch je nach Lichtbrechung an den Rändern grün erscheint) gefärbt, das Gefieder der Henne ist überwiegend grünlich-grau.
In Europa wurden der Schrei der Pfaus und seine Federn für böse Omen gehalten. Und in der Tat ertönt sein charakteristischer Schrei oft vor Unwettern. In seiner Ursprungsheimat Indien warnte er vor Raubtieren, war aber auch als Fleischlieferant ein beliebter Hausgenosse.
Der Blaue Pfau stammt ursprünglich aus Indien und Sri Lanka. Dort lebt er bevorzugt in hügeligem Gelände im Dschungel, besonders in Wassernähe. Zur Nahrungssuche kommen die Vögel in den Morgen- und Abendstunden in Familiengruppen auf die Felder heraus. Da sie junge Kobras fressen, sind die Pfauen in Indien sehr beliebt und werden auch in den Ortschaften geduldet. Sie können dann sehr zutraulich werden.
Schon vor 4000 Jahren wurden die ersten Pfauen in den Mittelmeerraum gebracht. Sie sind somit die ersten Ziervögel. Aber auch sein Fleisch war bei den Ägyptern, den Römern sowie im Mittelalter, wo er gerne stark gewürzt serviert wurde, sehr beliebt. Da der Pfau standorttreu ist, wird er bei uns in Parkanlagen gern frei gehalten.
In der Domestikation entstandene Formen sind der Schwarzflügelpfau und der Weiße Pfau.
Pfauen sind polygame Vögel. Etwa ein männlicher Vogel lebt mit fünf Hennen zusammen. Die Eier sind hellweiß bis zartgelblich. Die Hennen bebrüten diese Eier für eine Dauer von 27 bis 30 Tagen. Die jungen Küken haben ein helles, isabellbraunes Dunenkleid. Auf der Oberseite ist ihr Gefieder etwas dunkler. Pfautotal.JPG Jungvögel haben ein den Hennen gleichendes Gefieder.
Eine zweite Art der Gattung, der Ährenträgerpfau (Pavo muticus), kommt in Südostasien vor. Die beiden Arten sind miteinander kreuzbar. Verwandtschaftlich ferner steht der Kongopfau (Afropavo congensis) aus Zentralafrika.
Påfugl | Peafowl | Pavo | Pavo real | Paon | મોર | Pavo cristatus | Povas | Pauw (vogel) | Pavão | Riikinkukot | Påfågel
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