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Blasewitz (mit Neugruna)
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Ortsamt: Blasewitz
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Fläche: 2,84 km²
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Einwohner: 8670 (31. Dezember 2002)
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Bevölkerungsdichte: 3052 Einwohner/km²
Blasewitz Schillerplatz 1910.jpg

Blasewitz ist ein historischer Villenstadtteil von Dresden im gleichnamigen Ortsamtsbereich, östlich der Innenstadt, an der Brücke Blaues Wunder, im linkselbischen Teil Dresdens gelegen.

Blasewitz grenzt im Norden an Loschwitz, im Westen an Johannstadt, im Süden an Gruna und im Osten an Tolkewitz.

Blasewitz wurde 1349 erstmalig erwähnt. Das Fischer- und Winzerdorf entwickelte sich in der Gründerzeit zum Villenvorort Dresdens. Blasewitz wehrte sich lange erfolgreich gegen eine Eingemeindung nach Dresden, welche zum 1. April 1921 zwangsweise durchgeführt wurde. In den letzten 20 Jahren seiner Selbständigkeit war Blasewitz auf linkselbischer Seite bereits vollständig von Dresdner Gebiet umschlossen. Es war, auf Grund eines niedrigen Steuersatzes, beliebter Wohnort für die reicheren Dresdner Bürger.

Nach der teilweise aufwändigen Restaurierung historischer Villen aus der Gründerzeit zählt Blasewitz heute wieder zu den gehobeneren Stadtteilen Dresdens.

Zentraler Platz in Blasewitz ist der Schillerplatz, der von mehreren Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe angefahren wird und in dessen Nähe sich mit der Schillergalerie ein Einkaufszentrum befindet.

Abgehend vom Schillerplatz, als Verbindung zum Stadtteil Loschwitz, befindet sich das Blaue Wunder.

Die zentrale Blasewitzer Kirche ist die Heilig-Geist-Kirche, die 1893 im neogotischen Stil unter dem Blasewitzer Baumeister Karl Emil Scherz gebaut wurde.

Literarisch wurde Blasewitz von Friedrich Schiller verewigt, der die Gastwirtstochter Justine Segedin der Fleischerschen Schenke in Wallensteins Lager auftreten lässt: "Was? der Blitz! Das ist ja die Gustel von Blasewitz!".

In Blasewitz befinden sich unter anderem die Kreuzschule (seit dem Zweiten Weltkrieg nachdem die alte Kreuzschule im Zentrum Dresdens zerstört wurde; sie wurde 1216 erstmalig erwähnt und ist damit fast so alt wie Dresden selbst), eine mit überwiegend mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil (Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium), die Dresden International School, das Sächsische Spezialgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ und eine Reihe von Instituten. Erholung findet man im Waldpark mit Restaurant, an den Tennisplätzen oder auf den Elbwiesen. In Blasewitz befinden sich neben dem Postamt, verschiedenen Fitness- und Musiziereinrichtungen sowie Weinhandlungen auch gehobene aber volkstümliche Restaurants und einige kleine Hotels und Pensionen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
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1. Dezember 1834 ¹ 220
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1. Dezember 1843 ¹ 265
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3. Dezember 1846 ¹ 267
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3. Dezember 1849 ¹ 256
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3. Dezember 1852 ¹ 336
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3. Dezember 1855 ¹ 291
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3. Dezember 1858 ¹ 429
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3. Dezember 1861 ¹ 542
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3. Dezember 1864 ¹ 889
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3. Dezember 1867 ¹ 985
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1. Dezember 1871 ¹ 1.577
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Jahr Einwohner
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1. Dezember 1875 ¹ 2.568
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1. Dezember 1880 ¹ 3.542
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1. Dezember 1885 ¹ 4.189
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1. Dezember 1890 ¹ 4.828
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2. Dezember 1895 ¹ 6.304
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1. Dezember 1900 ¹ 7.344
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1. Dezember 1905 ¹ 7.719
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1. Dezember 1910 ¹ 7.659
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8. Oktober 1919 ¹ 7.417
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¹ Volkszählungsergebnis

Weblinks


  • http://www.dresden-blasewitz.de Geschichte des Dresdner Stadtteils Blasewitz
  • http://www.blasewitz1.de Aktuelle Informationen

Stadtteil (Dresden) | Ort in Sachsen

 

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