| Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Karte Bistum Osnabrück.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bischof: | Franz-Josef Bode | bgcolor="#FFFFFF" | Weihbischof: | Theodor Kettmann | bgcolor="#FFFFFF" | Generalvikar: | Theo Paul | bgcolor="#FFFFFF" | Dekanate: | 16 (ab 2007: 10 - geplant) | bgcolor="#FFFFFF" | Pfarreien: | 253 (1. Januar 2006) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 12.573 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.106.921 (31. Dezember 2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Katholiken: | 581.734 (31. Dezember 2004) | bgcolor="#FFFFFF" | Anteil: | 27.6% | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift: | Kleine Domsfreiheit 23 49074 Osnabrück | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.bistum-osnabrueck.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@bistum-osnabrueck.de | |
Das Bistum Osnabrück (lat. Dioecesis Osnabrugensis) ist eine Diözese in Niedersachsen und Bremen(ohne die Gebiete nördlich der Lesum / Bremen Nord und Bremerhaven - die gehören zum Bistum Hildesheim) und wurde 780 von Karl dem Großen gegründet. Es war eines der Missionsbistümer im Sachsenland.
In der Reformationszeit bildete sich im Bistum, auch in den politisch zum Hochstift Münster gehörenden Teilen, ein gemischtkonfessionelles Kirchenwesen heraus, das sich als katholisch betrachtete, aber wesentliche Elemente aus dem Lutheranismus übernahm, die der übrige Katholizismus bekämpfte. Erst der Westfälische Friede brachte die eindeutige konfessionelle Zuordnung für das Niederstift Münster. Im Hochstift Osnabrück verteilte sich die Konfession danach weitgehend auf die Kirchspiele, die dann aber der dogmatischen Folge der jeweiligen Konfession verpflichtet wurden. Dies gilt auch für die Kirchspiele, die von beiden Konfessionen genutzt wurden.
Nach 1824 (Zirkumskriptionsbulle Impensa Romanorum Pontificum) bildeten nur noch die westweserischen Teile von Hannover das Bistum.
1930 kamen die vornehmlich lutherisch geprägten "Norddeutschen Missionen" zum Bistum. Zum Bistum gehörten jetzt der Teil der Provinz Hannover, der westlich der Weser lag, sowie die Umgebung von Twistringen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg, bis 1965 auch Schaumburg-Lippe. Nach 1973 wurden die in der DDR gelegenen Teile des Bistums von einem "Apostolischen Administrator" verwaltet, als "Bischöfliches Amt Schwerin". Die katholische Kirche in Mecklenburg war seitdem direkt dem Papst unterstellt, das Gebiet gehörte kirchenrechtlich aber weiterhin zum Bistum Osnabrück.
1995 wurde das Erzbistum Hamburg gegründet, nahezu völlig aus Teilen des damaligen Bistums Osnabrück (Ausnahmen sind die südelbischen Teile Hamburgs, die zum Bistum Hildesheim gehörten). Dadurch blieben nur die niedersächsischen Teile sowie die Stadt Bremen beim Bistum Osnabrück. Es hat nunmehr eine Fläche von rund 12.500 km² und rund 584.000 Katholiken in 256 Kirchengemeinden.
Im Rahmen des so genannten Perspektivplans 2015 bereitet sich das Bistum mit Hilfe eines dialogischen Weges auf die Zukunft vor. So wird neben dem bisherigen Modell des Gemeindeverbund auch ein so genannter "Pastoraler Raum", der rechtliche Zusammenschluss bisher selbständiger Kirchengemeinden, möglich sein. Zum 1. Januar 2006 entstand der erste Pastorale Raum "St. Christophorus" in Stolzenau (Landkreis Nienburg) durch den Zusammenschluss des bisherigen Gemeindeverbundes der kath. Kirchengemeinden in Stolzenau, Liebenau, Steyerberg und Uchte. Weiterhin hat der Priesterrat eine Verkleinerung von 16 auf zehn Dekanate beschlossen. Dies soll ab dem Jahr 2007 umgesetzt werden.
Kathedrale des Bistums ist der Dom St. Peter in Osnabrück. Er wurde von etwa 1995 bis 2004 grundlegend renoviert.
Derzeitiger Bischof ist Dr. Franz-Josef Bode. Weihbischof ist Theodor Kettmann, Generalvikar Theo Paul. Das Domkapitel besteht aus einer Dignität und acht Kapitularen:
siehe auch: Liste der Bischöfe von Osnabrück
Körperschaft des öffentlichen Rechts (kirchenrechtlich) | Römisch-katholisches Bistum (Deutschland) | Osnabrück
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"Bistum Osnabrück".
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